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		<title>Liebesgrüsse aus Moskau (JUPITER-9 2/85mm)</title>
		<link>http://www.cahen.ch/2009/09/27/liebesgrusse-aus-moskau-jupiter-9-285mm/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 16:21:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photos]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem <a href="http://www.cahen.ch/2009/01/22/zenitar-16mm-f28-fisheye/">Fisheye von Zenitar</a> und einem weiteren Schnäppchen, ein 1,7/50mm, hab ich mir jetzt noch ein drittes Objektiv aus dem Hause Zenit geholt. Der einfache Aufbau und die robuste Verarbeitung dieser russischen Traditionsmarke überzeugt mich sehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem <a href="http://www.cahen.ch/2009/01/22/zenitar-16mm-f28-fisheye/">Fisheye von Zenitar</a> und einem weiteren Schnäppchen, ein 1,7/50mm, hab ich mir jetzt noch ein drittes Objektiv aus dem Hause Zenit geholt. Der einfache Aufbau und die robuste Verarbeitung dieser russischen Traditionsmarke überzeugt mich sehr.</p>
<p>Auf eBay hab ich einen <a href="http://stores.shop.ebay.ch/moscowStore__W0QQ_armrsZ1">weiteren guten Verkäufer aus Moskau</a> gefunden. Der Mailkontakt mit Mika war sehr freundlich und der Versand in die Schweiz sehr schnell und mit der Trackingnummer fühlt man sich auch gut versichert, dass das Paket auch wirklich ankommt. Nach dem Bezahlen mit PayPal ging es 10 Tage bis ich das Kultobjektiv in der Hand hielt.</p>
<p>Ein JUPITER-9 2/85mm mit den Blendenöffnungen 2/4/5.6/8/11/16. Kürzester Fokus ist 80cm. Laut Berichten in einschlägigen Foren ist dieses Objektiv sehr gut für Portraits und Objektfotografie geeignet. Ausserdem soll es ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bokeh">Bokeh-Wunder</a> sein.</p>
<p><a rel="lightbox[zenit]" href="http://www.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/09/fromrussiawithlove1.jpg"><img style="margin:1px" class="alignnone size-thumbnail wp-image-364" title="fromrussiawithlove1" src="http://www.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/09/fromrussiawithlove1-150x150.jpg" alt="fromrussiawithlove1" width="150" height="150" /></a><a rel="lightbox[zenit]" href="http://www.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/09/fromrussiawithlove2.jpg"><img style="margin:1px" class="alignnone size-thumbnail wp-image-365" title="fromrussiawithlove2" src="http://www.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/09/fromrussiawithlove2-150x150.jpg" alt="fromrussiawithlove2" width="150" height="150" /></a><a rel="lightbox[zenit]" href="http://www.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/09/fromrussiawithlove3.jpg"><img style="margin:1px" class="alignnone size-thumbnail wp-image-366" title="fromrussiawithlove3" src="http://www.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/09/fromrussiawithlove3-150x150.jpg" alt="fromrussiawithlove3" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Die Pakete kommen immer sehr gut verpackt an. Am Zoll gab es auch noch nie Probleme.<br />
Meine drei Schönheiten aus Moskau. Von links nach rechts: JUPITER-9 2/85mm &#8211; MC ZENITAR-M2,8/16 &#8211; Zenitar-M 1,7/50mm</p>
<p>Die Faszination mit solchen old-School Linsen zu fotografieren besteht da drin, dass die Belichtung viel weicher ist als mit modernen Objektiven. Sehr gut sieht man das den Bildern an, die <a href="http://www.flickr.com/photos/boolean/sets/72157622063496265/">auf dem historischen Autofriedhof</a> gemacht wurden. Dort hatte ich nur analoge Objektive im Einsatz und die Bilder wurden im Nachhinein nicht mehr weiterbearbeitet.</p>
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		<title>Arduino macht Spass, jetzt auch in Deutsch!</title>
		<link>http://www.cahen.ch/2009/06/21/arduino-macht-spass-jetzt-auch-in-deutsch/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 12:11:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arduino]]></category>

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		<description><![CDATA[Langsam wird auch der deutschsprachige Raum vom Arduino Fieber erfasst.
Ein Beweis dafür sind die vielen Blogs die über Erfolge und Projekte mit dem Mikrocontroller berichten. Ein paar Dinge habe ich ja auch schon präsentiert und es wird noch garantiert mehr folgen.
Eine der wichtigen deutschsprachigen Anlaufstellen für Entwickler ist freeduino.de. Der Blog und das Forum werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Langsam wird auch der deutschsprachige Raum vom Arduino Fieber erfasst.</p>
<p>Ein Beweis dafür sind die vielen Blogs die über Erfolge und Projekte mit dem Mikrocontroller berichten. Ein paar Dinge habe ich ja auch schon präsentiert und es wird noch garantiert mehr folgen.</p>
<p>Eine der wichtigen deutschsprachigen Anlaufstellen für Entwickler ist <a href="http://www.freeduino.de/">freeduino.de</a>. Der Blog und das Forum werden rege aktualisiert und je bekannter die Seite wird, umso mehr können alle davon profitieren. Die eigenen und übersetzten Tutorials sind von hoher Qualität und helfen dem Neuling in der Welt des physikalischen Computings Fuss zu fassen. Auch neue Arduino Klone und Erweiterungen werden getestet und präsentiert.</p>
<p>Ausserdem gibt es seit einiger Zeit auf der offiziellen <a href="http://arduino.cc">Arduino-Website</a> ein deutschsprachiges Forum. </p>
<p>Viel Spass und Erfolg beim Tüfteln und Basteln!</p>
<p><img src="http://www.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/06/arduinoduemilanove.jpg" alt="Arduino" /></p>
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		<title>Arduino Webserver</title>
		<link>http://www.cahen.ch/2009/03/31/arduino-webserver/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 07:23:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arduino]]></category>
		<category><![CDATA[blinkm]]></category>
		<category><![CDATA[Webserver]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe wieder einwenig rumgebastelt mit meinem Arduino. Es ging in einem ersten Schritt darum einen <a href="http://www.adafruit.com/index.php?main_page=product_info&#38;cPath=17_21&#38;products_id=83">Ethernetadapter</a> als einen kleinen Webserver einzusetzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe wieder einwenig rumgebastelt mit meinem Arduino. Es ging in einem ersten Schritt darum einen <a href="http://www.adafruit.com/index.php?main_page=product_info&amp;cPath=17_21&amp;products_id=83">Ethernetadapter</a> als einen kleinen Webserver einzusetzen.</p>
<p>Mit Hilfe von zwei zusätzlichen Libraries ist es nun möglich eine RGB LED anzusteuern und ihr eine Farbe zuzuweisen. In einem nächsten Schritt werde ich ein 2&#215;20 LCD Display verwenden um einfach Textbotschaften zu übermitteln.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/03/firefox.jpg"><img rel="lightbox[arweb]" class="alignnone size-thumbnail wp-image-319" title="firefox" src="http://www.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/03/firefox-150x150.jpg" alt="firefox" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/03/arduinoblinkm.jpg"><img rel="lightbox[arweb]" class="alignnone size-thumbnail wp-image-320" title="arduinoblinkm" src="http://www.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/03/arduinoblinkm-150x150.jpg" alt="arduinoblinkm" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Hier der Code zu dem Webserver.<br />
<iframe width="420" height="600" src="http://www.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/03/arduinowebserver.pde"><br />
</iframe><br />
</p>
<h3>Download &amp; Libraries</h3>
<p><a href="http://www.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/03/arduinowebserver.pde">arduinowebserver.pde</a></p>
<p><a href="http://www.arduino.cc/en/Tutorial/TextString">TextString Library</a></p>
<p><a href="http://thingm.com/products/blinkm/quick-start-guide.html">Blinkm Quick Start Guide</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Thailand (25.12.2008 &#8211; 09.01.2009)</title>
		<link>http://www.cahen.ch/2009/01/23/thailand-25122008-09012009/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 21:15:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trips]]></category>
		<category><![CDATA[Bangkok]]></category>
		<category><![CDATA[Thailand]]></category>

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		<description><![CDATA[Einmal schön die Füsse in den Sand halten während zu Hause die Freunde am Frieren sind. Einmal Silvester am Strand erleben. Tja, den Traum haben wir uns wahr gemacht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einmal schön die Füsse in den Sand halten während zu Hause die Freunde am Frieren sind. Einmal Silvester am Strand erleben. Tja, den Traum haben wir uns wahr gemacht.<br />
<span id="more-96"></span></p>
<h3>Vorbereitung</h3>
<p><img style="float:right;padding-left:5px;" title="thailand" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/thailand-150x150.jpg" alt="thailand" width="150" height="150" />Für die grosse Reise über die Festtage haben wir mit der Planung bereits im Juni begonnen. Erst mussten natürlich unsere Chefs den Urlaubsplänen zustimmen, danach ging es an die Suche nach Unterkunft und günstigem Flug. Die Zustimmung der Vorgesetzten hatten wir schnell, natürlich war der Neid gross. Thailand selbst ist ein sehr grosses Land mit vielen Möglichkeiten irgendwo hin zu fahren. Als erste Option wurde uns Khao Lak genannt. Diese Variante schien uns auf den ersten Blick als gut, bis wir das empfohlene Hotel genauer anschauten. Auf den Bildern waren Schweizer Fahnen zu sehen und Schilder mit der Aufschrift &#8220;Biergarten&#8221;. Durchgefallen!</p>
<p>Wir wollten Thailand etwas ursprünglicher erleben. Ein Arbeitskollege von mir, Rolf, fährt schon seit einigen Jahren nach Thailand und hat mir Koh Chang empfohlen. Dort gäbe es noch günstige Bungalows und schöne Strände. Nachdem wir im Internet nachgeschaut haben wo genau Koh Chang liegt und wie man überhaupt dort hin kommt, haben wir schon erste Hotels angefragt für freie Zimmer. Eigentlich wollten wir ganz in den Süden nach Bang Bao. Es klappte schlussendlich nicht mit der Buchung des Hotels und als wir in Bang Bao das Hotel und die Umgebung gesehen haben waren wir ganz glücklich mit der Alternative. Doch dazu mehr später.</p>
<p>Das Hostel in Bangkok, Hi Sukhumvit, wurde nach der Lage am Skytrain und der Nähe zum Busbahnhof gewählt und auch gleich reserviert. Im Juli einen Flug  über die Festtage im Dezember zu buchen ist auch nicht ganz so einfach, besonders wenn der Winterflugplan noch nicht existiert. Nach einem Gespräch mit der Hotline von AirBerlin wurde mir zugesichert eine E-Mail zu kriegen sobald der Flugplan verfügbar wäre. Das klappte auch wunderbar und somit konnten wir die besten Preise für die Hochsaison ergattern. Die Vorfreude konnte beginnen! Einzig durch die Blockade des Flughafens in Bangkok wurde unser Trip etwas unsicher. AirBerlin versicherte uns aber, dass wir auf jedenfall irgendwie nach Thailand kommen würden, und auch wieder zurück. Das war aber nicht nötig denn die Blockade war am 4.12. bereits wieder vorbei.</p>
<h3>Hinflug (Tag 1 / 25.12.2008)</h3>
<p>Nachdem wir unsere Taschen gepackt hattem, natürlich haben wir wieder fast zu viel Gepäck dabei gehabt, ging es los an den Flughafen in Zürich. Der Flug ging über Düsseldorf nach Bangkok. Die kurze Strecke nach Düsseldorf war wie erwartet von guter Qualität. AirBerlin ist top auf Kurzstrecken. Freundliches Personal und guter Service. In Düsseldorf angekommen mussten wir durch ein Bauprovisorium in ein anderes Terminal wechseln. Im ganzen Flughafen herrscht Rauchverbot. Eigentlich wollte ich noch eine Zigarette rauchen, aber das war wohl nichts.</p>
<p>Der 12-stündige Weiterflug wurde durch die LTU, gehört jetzt auch zu AirBerlin, durchgeführt. Man sah es dem Flieger und dem Personal an. Nur neue Aufkleber und neue Uniformen machen den Service nicht besser. Wir hatten noch die Plätze vorreserviert damit wir einigermassen Ruhe kriegen, aber denoch war es sehr eng und auch laut im Flieger. Die guten Plätze bei den Exits kann man natürlich für €60 pro Person und Weg kriegen, die waren aber auch schon weg und sie sind eigentlich genau so eng. Zum Essen gab es für uns nur noch vegetarisch, zwei Reihen vor uns ging das Hühnchen aus. Dessert war auch keines dabei obschon im Bordmagazin angepriesen. Naja, nach langer Diskussion mit einer etwas genervten Dame von der Cabin Crew kriegten wir dann Weihnachtskekse aus dem privaten Vorrat.</p>
<p>Die Bordunterhaltung war auch mies. Es standen 3 Filme zur Auswahl, Mamma Mia, Bottle Shock und In den Schuhen meiner Schwester. Na toll! Ich war mir andere Flieger mit persönlicher Unterhaltung gewohnt. Irgendwann haben wir uns dann Schlaftabletten gegönnt, die aber bei Barbara nicht wirkten, und sind dann mehr oder weniger weggedöst. Nach diesem Hinflug mit AirBerlin &#8211; ehm LTU &#8211; wollten wir uns überhaupt keine Gedanken machen wie wohl der Tagesflug für die Rückreise wird. Denn die Filme für den Rückflug waren von etwas der selben Qualität. Kurz vor der Landung mussten wir noch die Immigration Cards ausfüllen, was ganz einfach war. Und nach einer perfekten Landung sind wir endlich in Bangkok angekommen.</p>
<h3>Bangkok (Tag 2+3 / 26.12.+ 27.12.2008)</h3>
<div style="float:left;padding:5px 5px 0px 0px;"><a rel="lightbox[thai]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/3187106963_d42ee6632c.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-119" title="3187106963_d42ee6632c" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/3187106963_d42ee6632c-150x150.jpg" alt="3187106963_d42ee6632c" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Nach dem Zoll &#8211; das ging sehr flott  und wir dachten schon es würde länger dauern als in Marokko &#8211; versuchten wir erstmals ein Taxi zu kriegen um zum Hostel am Sukhumvit zu kommen. Ich hatte noch die E-Mail des Hostels ausgedruckt auf dem in Thai eine Wegbeschreibung für den Taxifahrer zu lesen war. Und eine Preisempfehlung nicht mehr als 400 Baht zu bezahlen. Es war aber unmöglich für diesen Preis eins zu kriegen. Die meisten wollten mindestens 700 Baht. Nicht mit uns! Eine Etage tiefer fuhren Express Busse in die Innenstadt. Eine geplante Schnellbahn wird zwar bereits auf der Website des Flughafens angepriesen, ist aber noch im Bau. Der Expressbus kostet pro Person 150 Baht und fuhr auch gleich den Sukhumvit hoch und hielt auch genau vor unserer Seitenstrasse. Was für ein Glück! Nach 200m sahen wir das Schild unseres Hostels auf der linken Seite. Angekommen!</p>
<p>Die Leute dort sind sehr freundlich und das Hostel selbst sehr sauber und gemütlich. Die Zimmer zwar etwas klein dafür günstig und mit A/C ausgestattet. Was will man mehr für 900 Baht pro Nacht. Der Chef des Hauses konnte ein paar Sätze Deutsch und freute sich jedesmal wenn er etwas richtig gesagt hatte. Alle wichtigen Infos zu Bangkok hängen am &#8220;Schwarzen Brett&#8221; und man kriegt auch sonst alle Tips und Tricks. Wir empfehlen das Hostel jedem Bangkok Traveler! Auch die Tageskarte für den Skytrain könnt ihr hier kaufen.</p>
<div style="float:right;padding-left:5px;"><a rel="lightbox[thai]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/3184679031_f41b1cf5a9.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-122" title="3184679031_f41b1cf5a9" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/3184679031_f41b1cf5a9-150x150.jpg" alt="3184679031_f41b1cf5a9" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Auf ging&#8217;s in die Stadt. Wir hatten am Ende der Seitenstrasse gleich eine Hochbahnstation &#8220;Thong Lo&#8221;. Die Bahn ist sauber und schnell, doch leider kühlen die Thais ihre Fahrzeuge runter als wäre man verderbliche Ware. Für 30 Baht pro Fahrt (Thong Lo &#8211; Siam) oder 120 Baht für eine Tageskarte kommt man sehr schnell vorwärts. Diese Karte ist auf jeden empfehlenswert, da man wirklich alle öffentlichen Mittel, auch Wasserbuss, benutzen kann.Taxis sind am Abend auch nicht viel teurer, doch wissen die Fahrer oft nicht wo sie sind oder wo sie hinmüssen. Erstmal ins Zentrum, bis Siam Square. Ich wollte unbedingt als erstes in das <a title="MBK" href="http://en.wikipedia.org/wiki/MBK_Center" target="_blank">MBK</a>, das grösste Shoppingcenter in Bangkok. Raus aus dem Skytrain ging es erstmal ins Gewusel der Thais. Die Stadt hat 12Mio Einwohner und irgendwie scheinen immer alle auf der Strasse zu sein.</p>
<p>Kurz vor dem MBK wurden wir von einem freundlichen älteren Herrn angesprochen. Wir wurden Opfer eines bekannten Touristen Scams. Er hat uns gefragt was wir suchen würden. &#8220;Na, das MBK&#8221;, antwortete ich,&#8221;Kleider kaufen etc.&#8221; und der Herr meinte es gäbe heute irgendwo Sonderangebote für Designerkleider. Steve Tailor oder was auch immer für eine Marke. Gut, wir liessen uns überreden und schnell war ein Tuktuk organisiert, welches uns zur besagten Schneiderei fuhr. Natürlich war die fleissigen Schneiderleins sofort zu Stelle und wir wurden auch gleich in den Präsentationsraum geführt wo alle möglichen Stoffe in allen schönen und bunten Farben und Mustern ausgstellt waren. Nach einigem Hin und Her gab es für mich 2 nach Mass geschneiderte Hemden und Barbara gönnte sich ein schönes Abendkleid. Zur Qualität muss man sagen, dass wir wirklich gute Ware bekommen haben. Am nächsten Tag wurde es ins Hostel gebracht und zur Kontrolle nochmals geprüft ob auch alles sitzt. Die Korrekturen an der Grösse wurde innerhalb weniger Stunden durchgeführt. Egal wie wir da hineingeraten sind. Es war ein guter und fairer Kauf. Die Preise wurden natürlich bis ans Limit heruntergehandelt. Wir waren jederzeit kurz davor aufzustehen und zu gehen. Das merkten sie auch. Nach dem Ausflug zum Schneider ging es mit dem gleichen Tuktuk zurück zum MBK. Diese Shoppingmall ist das verrückteste was ich bis jetzt gesehen habe. Auf 8 Etagen kann man sozusagen alles kaufen was blinkt, glitzert und kitsch ist. Natürlich kann man auch lecker essen oder sich massieren lassen, aber wir gingen erstmal nur durch. Es wurde schon spät und wir fuhren zurück an den Sukhumvit. Uns wurde noch ein kleines Lokal empfohlen wo wir zu Abend gegessen haben und danach ging es ab ins Bett. Wir hatten grosse Pläne für den 2. Tag.</p>
<p>Nach einem einfachen Frühstück &#8211; Toast mit Marmelade und Kaffee &#8211; ging es wieder mit dem Skytrain nach &#8216;Saphan Taksin&#8217; wo wir auf die Flussboote umgestiegen sind um nach Norden in Richtung des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wat_Pho" target="_blank">Wat Pho Tempels</a> zu fahren.</p>
<div style="float:right;padding-left:5px;"><a rel="lightbox[thai]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/3184683681_af789f0047.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-173" title="Buddha at Wat Pho" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/3184683681_af789f0047-150x150.jpg" alt="3184683681_af789f0047" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Angekommen am Wat Pho haben wir erstmal den liegenden Buddha besucht. Es ist einer der grösseren Buddhas in Thailand. Die ganze Tempelanlage ist sehr gepflegt und sehr weitläufig, es machte einfach Spass alles zu erkunden. Nach dem Tempel wollten wir eigentlich in den Königspalast. Auf dem Weg dort hin haben wir noch das erste Mal von einem Strassenimbiss zu Mittag gegessen, einfach nur lecker, obschon wir am Anfang dachten &#8220;Das kann unmöglich Hühnchen sein&#8221;. Die Köchin war sehr nett, und gab uns sogar ein &#8220;Sample&#8221;, weil wir wohl etwas skepzisch schauten.Umso fröhlicher war, als es uns schmeckte und Sie uns eine Riesenportion zurechtmachen durfte.Angekommen beim Königspalast war meine Hose zu kurz für die Sittenwächter. Wir wurden in einen Raum geschickt in dem Hosen ausgeliehen wurden. Der schicke Sträflingslook und die Gewissheit, dass schon mindestens 100 andere in den Hosen rumgelatscht sind haben uns dann doch davon abgehalten. Also machten wir uns auf nach Chinatown. Ich fühlte mich wie in eine andere Stadt versetzt. Barbara wollte nach kurzer Zeit einfach nur wieder raus. Also kämpften wir uns in Richtung Bahnhof durch zur U-Bahn. Es ging erstmal zurück in die Herberge.</p>
<div style="float:right;padding-left:5px;"><a rel="lightbox[thai]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/3185542944_8378a9a931.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-174" title="mmmhh Tasty!" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/3185542944_8378a9a931-150x150.jpg" alt="3185542944_8378a9a931" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Als nächstes gingen wir rasch an den Busbahnhof um die Tickets nach Laem Ngop, von dort fahren die Fähren nach Koh Chang, zu kaufen. 2 Tickets im staatlichen Express Bus kosten 360 Baht. Und um 7:30 fährt der Bus direkt an den Pier. Es gibt noch weitere Busse nach Trat, von da muss man aber noch ein Taxi an den Pier nehmen. Wir wählten den direkten Weg. Am Abend haben wir uns für 2 Orte in Bangkok entschieden. Erst auf den <a href="http://www.thedomebkk.com/distil/distil_home.htm" target="_self">State Tower ins Distil</a>, die höchste Bar in Bangkok. Mit dem Lift geht es in kürzester Zeit in die 64. Etage. Ein sehr edler Ort, mit entsprechend teuren Preisen. Cocktails gibt es ab 300 Baht. Dafür kriegt man ein Abendessen inkl. Dessert und Bier für 2 Personen. Aber der Blick über Bangkok bei Nacht ist einfach unübertrefflich. Und von oben sieht die Stadt sogar recht friedlich aus. Für den weiteren Abend wurde uns beim Verlassen ein Taxi gerufen. Ein sehr praktischer Service. Der Page vom State Tower hat dem Fahrer mitgeteilt, dass wir in die <a href="http://www.arunresidence.com/main.htm" target="_blank">Arun Residence</a> fahren möchten. Der Taxichauffeur fuhr mit uns erstmal auf die falsche Seite des Flusses und danach auch noch quer durch die halbe Stadt. Er musste ungefähr 5x nach dem Weg fragen. Gott sei Dank sind die Preise für Taxis ziemlich tief. Das Essen dort ist sehr lecker und wird auch in diversen Reiseführern erwähnt. Sinnvoll ist eine Reservation auf der Terrasse,man hat dort einen phänomenalen Blick auf den Wat Arun, den weissen Tempel, bei Nacht. Für den Heimweg wurde uns ein Taxi gerufen. Der Fahrer wusste auch gleich wohin und die Fahrt ging schnell.
<div  style="text-align: left;"  class="xmlgmdiv" id="xmlgmdiv_6"><iframe class="xmlgm" id="xmlgm_6"src="http://www.cahen.ch/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_show.php?myid=6" style="border: 0px; width: 460px; height: 460px;" name="My_XML_Google_Maps" frameborder="0"></iframe></div>
<ul>
<li>A) Sukhumvit Youth Hostel (Hotel)</li>
<li>B) Ekkamai Busbahnhof</li>
<li>C) Siam Center / MBK (Shopping)</li>
<li>D) State Tower (Bar und Restaurants)</li>
<li>E) Arun Residence (Hotel und Restaurant)</li>
<li>F) Wat Pho (Tempel)</li>
</ul>
<h3>Reise nach Koh Chang (Tag 4 / 28.12.2008)</h3>
<div style="float:left;padding:5px 5px 0px 0px;"><a rel="lightbox[thai]" href="http://www.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/03/3185562426_b5fa728ce3.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-268" title="3185562426_b5fa728ce3" src="http://www.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/03/3185562426_b5fa728ce3-150x150.jpg" alt="3185562426_b5fa728ce3" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Am frühen Morgen ging es zu Fuss an den Ekkamai Busbahnhof,das dauert knapp 10min. Der Bus stand schon auf dem Parkplatz und wir kriegten gute Plätze. Die Fahrt dauert ca. 5h30min inkl. einer Pause auf etwa halber Strecke. Erst geht es durch die Vororte von Bangkok am Flughafen vorbei in Richtung Chanthaburi und Trat. Die Strassen sind gut ausgebaut, trotzdem fahren die Busse nur langsam. Dank dem Schaukeln kriegte wir einwenig Schlaf. Am Pier angekommen hiess es erstmal was essen und die Tickets für die Fähre besorgen. Die Fähre kostet 140 Baht für 2 Personen. Die Überfahrt dauert ca. 45min. Auf Koh Chang angekommen stehen gleich an der Strasse die Pickup Taxis mit denen man so gut wie überall hinkommt auf der Insel. Die meisten warten bis das Auto voll ist (bis zu 10 Personen!) bevor sie abfahren. Die Fahrt bis nach White Sand Beach ist sehr abenteuerlich. Es geht über Serpentinen hoch und runter. Auf der Ladefläche gilt nur noch sich festhalten.</p>
<p>Am <a href="http://www.koh-chang.ch/de/plalomacliffressort.htm">Plaloma Cliff Resort</a> angekommen wurde uns ein schönes Zimmer mit Meersicht gegeben. Sauber und gepflegt. Das Haus wird von einem Schweizer geführt und liegt etwas südlich vom Ort an der Hauptstrasse. Direkter Strand hat es leider keinen, doch ist dieser nur ca. 500m entfernt. Am Strand angekommen haben wir uns direkt eine Massage gegönnt. Eine Stunde für 250 Baht pro Person. Entspannt und hungrig machten wir uns auf die Suche nach einem typischen Thailändischen Lokal. Wir wollten nicht in eine Touristenfalle tappen. Auf dem Weg zurück haben wir noch bei einem Tauchshop nach einem Tip für ein gutes Lokal gefragt und bekamen als Antwort <a href="http://www.whitesandsthailand.com/people/characters.html">&#8220;Thor&#8217;s Palace&#8221;</a>. Dieses Restaurant lag direkt hinter unserem Hotel, etwas versteckt zwischen anderen Bungalows. Thor selbst, ein schöner Ladyboy, ist sehr charmant und bietet Drinks und Speisen auf höchstem Niveau. Schlussendlich sind wir dort 3x gelandet. Und jedesmal war es superlecker. Besonders zu empfehlen sind die Fischküchlein als Vorspeise, den Seafoodsalad und die Thainudeln mit Cashewnüssen. Barbara liebte das Masaman Curry, und natürlich Sticky Rice with Mango and Ice cream.</p>
<p>Nach dem Essen gings in die Heia. Wir hatten ja am nächsten Tag die Weiterreise nach Koh Rayang organisieren lassen.</p>
<h3>Auf nach Koh Rayang (Tag 5 &#8211; 9 / 29.12.2008 &#8211; 2.1.2009)</h3>
<p>Für den Transfer nach nach Bang Bao und mit dem Speedboat weiter auf Koh Rayang bezahlten wir 150 Baht für das Taxi und 400 Baht für das Speedboat, der Preis ist natürlich pro Person. Den Transport hat das Hotel für uns organisiert. Alleine die Fahrt nach Bang Bao war sehr interessant. Es ging sozusagen an der ganzen Westküste entlang. In Bang Bao angekommen ging es direkt auf das Speedboat. Auch hier wird gewartet bis es voll ist. Und es empfiehlt sich vorher zu reservieren. Die meisten Resorts können das erledigen. Und man hat keinen Stress. Die Speedboats fahren alle Inseln südlich von Koh Chang an. Nebst dem Speedboat fahren vom Center Point Pier noch langsame Boote an der Ostküste entlang nach Koh Mak. Diese Überfahrt dauert jedoch knapp 4h. Unsere Insel wurde als erste Angefahren. Die restlichen Passagiere reagierten ganz schön neidisch auf das Paradies wo wir die nächsten 5 Tage und 4 Nächte bleiben würden.</p>
<p>Begrüsst wurden wir bei Ankuft durch Chen und Ditek dem Insel Hund, ein Golden Retriever. Koh Rayang ist ca. 400&#215;200m gross und etwa 40m hoch. Der grösste Teil der Insel ist Urwald. Der Strand ist sehr gepflegt. Das sind auch die Bungalows. Robinson Feeling für etwas mehr Geld, aber es muss auch alles hingebracht werden, das Trinkwasser, das Essen, das Benzin für den Stromgenerator etc.etc. Dafür darf man dann kalt Duschen. Die Bungalows sind sehr schön und haben alle Moskitonetze, was einem doch sehr entgegenkommt. Die Insel wird von Christine, einer sehr netten Österreicherin geführt, die einfach mal die Erfahrung machen wollte wie das so ist ein Resort zu führen. Es ist auf Rayang alles völlig unkompliziert. Wir hatten sofort das Gefühl in einer grossen Inselfamilie zu leben.Alles was möglich ist, wird auch sofort erledigt, und man fühlt sich wirklich, wie im Paradies. Christine ist die gute Seele dort, denn die Insel gehört zu einem anderen Resort und die Eigentümer sind sehr unsympathisch. Doch dazu später mehr.</p>
<div style="float:left;padding:5px 5px 5px 5px;"><a rel="lightbox[thai]" href="http://www.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/03/3185573536_29cd137796.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-277" title="3185573536_29cd137796" src="http://www.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/03/3185573536_29cd137796-150x150.jpg" alt="3185573536_29cd137796" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Die Küche auf Rayang ist sehr lecker. Alles wird frisch gemacht, sogar die Fische werden gleich auf der Insel gefischt. Und der Papaya Salat ist das schärfste was ich je in meinem Leben gegessen habe. Und ich hab auf einer Skala von 1-10 *nur* die 6 gewählt. Kurzzeitig hab ich fast die Kontrolle über meinen Kreislauf verloren. Nochniemals vorher hab ich mich so gefühlt. Aber es war auch ein cooles Gefühl. Christine war nach knapp 3 Monaten soweit und kann jetzt die 10 essen. Also die Stufe welche die Thais als normal sehen. Und es gab auch den Thai Whiskey, eigentlich ein Rum, SangSom. Sehr weicher Geschmack. Und am nächsten Tag spürt man nichts. Liegt wohl auch an der guten Luft dort. Die nächsten Tage waren sehr entspannt. Barbara hat sich zu ihrem Geburtstag noch eine Massage im Bungalow gegönnt. Und von mir noch eine Art Yes Törtchen mit Kerze bekommen. War nicht ganz so einfach, aber in einem &#8220;seven eleven&#8221; findet man sozusagen alles. Tagsüber wurden von der nächsten Insel Tagestouristen von dem Hauptresort rübergeschippert. Diese Gäste haben dann die Liegestühle gebunkert und sich aufgeführt wie der letzte Dreck. Genau das war das grösste Problem an Silvester, die Tagestouristen waren auch dabei.</p>
<div style="float:left;padding:5px 5px 5px 5px;"><a rel="lightbox[thai]" href="http://www.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/03/3184734391_9fedea8567.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-279" title="3184734391_9fedea8567" src="http://www.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/03/3184734391_9fedea8567-150x150.jpg" alt="3184734391_9fedea8567" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Für Silvester wurde alles sehr schön dekoriert. Die Angestellten der Insel haben aus Palmenblättern eine schöne Bar gezimmert. Und es wurde ein riesiges Barbeque organisiert. Wir haben uns mit Gästen aus der Schweiz, Deutschland und Wien zurückgezogen und demonstrativ unsere Tische zusammengestellt. Einwenig abseits hatten wir dann unseren Spass.Das Buffet war gigantisch, Fisch und Chicken wurde direkt gegrillt, und rundherum konnte man sich mit leckerem Thaifood versorgen. Es gab noch ein riesiges Feuer, für das die Jungs vorher ein Loch am Strand gebuddelt hatten. Für die Kids gabs noch ein Krebsrennen und ein kleines Feuerwerk um zwölf fehlte natürlich auch nicht. Gegen 3h00 morgens waren nur noch die &#8220;Rayanger&#8221;wach und haben dann noch mit Christine gefeiert.</p>
<div style="float:left;padding:5px 5px 5px 5px;"><a rel="lightbox[thai]" href="http://www.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/3185572366_c116ef07c3.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-280" title="3185572366_c116ef07c3" src="http://www.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/3185572366_c116ef07c3-150x150.jpg" alt="3185572366_c116ef07c3" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Am Neujahrstag sind wir mit der Nussschale rüber nach Koh Mak, der Hauptinsel des Archipels. Es ging auch noch darum die Rückfahrt nach Koh Chang zu organisieren. Das Hauptresort, welches das Koh Rayang verwaltet, war nicht sehr hilfsbereit bei der Buchung des Speedbootes. Es hiess nur dass wir mit dem kleinen Schiffchen auf Koh Mak fahren müssten und da vom Speedboot abgeholt würden. Ich war dagegen weil wir schon so tropfnass wurden. Mit unserem Gepäck und der Fotoausrüstung wäre das nicht möglich gewesen. Na gut. Wir haben uns dann entschieden die Rückfahrt durch Chen zu buchen. Koh Mak ist eine sehr hübsche Insel mit einigen netten Resorts und Kneipen. Unter anderem eine kleine die von einem Schweizer geführt wird. René kennt jeden und weiss auch vieles zu erzählen. Sehr sympathisch!</p>
<p>Zurück auf auf Rayang organisierte uns Chen die Rückfahrt mit dem Speedboot welches uns am nächsten Tag direkt von Rayang abholen würde.</p>
<p>Der letzte Tag war gekommen. Am Strand haben wir uns noch von allen neuen Freunden verabschiedet. Sie haben uns auch gebeten für sie nach geeigneten Unterkünften auf Koh Chang zu suchen.</p>
<p>Die Fahrt mit dem Boot war sehr rauh. Das Meer war unruhig, da es in den vergangenen Tagen sehr windig war. Die einzigen, die wirklich Freude hatten waren wir. Die anderen Passagiere verlangten Schwimmwesten was unter der Crew nur mit einem Grinsen quittiert wurde, natürlich bekamen die Leute ihre Westen.</p>
<h3>Die Tage auf Koh Chang (Tag 9 &#8211; 14 / 2.1.2009 &#8211; 7.1.2009)</h3>
<p>Zurück in Bang Bao haben wir ein Taxi organisiert um nach Kai Bae Beach zu fahren. Unser neues Resort das Coral Beach. Das Resort ist toll angelegt, man kann direkt am Pool massiert werden, auch kleine Snacks und Drinks sind bis am Abend um sechs zu bekommen. Das Frühstück ist typisch thailändisch, einfach mit Pulverkaffee. Die Dame an der Rezeption war sehr unfreundlich und auch etwas schwer von Begriff. Irgendwie hatten wir immer das Gefühl sie bei etwas unwichtigem zu stören. Wir haben aber trotzdem einen schönen Bungalow erhalten und nach gründlicher Inspektion  haben wir uns entschieden auch für unsere Freunde zu buchen. Um für Sarah und Daniel, unsere Allgäuer, zu reservieren mussten wir 500 Baht anzahlen. Natürlich verlangten wir eine Quittung. Beim Nachfragen des Preises wurde uns ein anderer Preis genannt als wir bezahlt haben. Das machte uns etwas stutzig. Na gut, wir fragten bei unserem Vorortkontakt nach, Daniel Herzog, er wollte uns so oder so besuchen kommen. Daniel führt ein Reisebüro auf Koh Chang und vermittelt Unterkünfte, die über seine Websites <a href="http://www.koh-chang.ch/">http://www.koh-chang.ch</a> und <a href="http://www.koh-maak.ch/">http://www.koh-mak.ch</a> gebucht werden können. Wir haben Daniel als sehr unkomplizierten und fairen Geschäftspartner erlebt. Er hat uns auch den Betrag erstattet den uns das Coral Resort zu viel verlangte. Wir können ihn und seine Resorts nur empfehlen, auch wenn es etwas teurer ist. Vielen Dank nochmals an ihn!!</p>
<p>Den späteren Nachmittag haben wir noch genutzt um Kai Bae zu erkunden und uns eine Thaimassage zu gönnen. Das Dorf liegt an der Hauptstrasse und hat eine Kneipe und Bar nach der anderen. Natürlich auch &#8220;7-Eleven&#8221;, gleich zwei Stück! Dort findet man eigentlich alles. Am Abend haben wir unsere erste <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tom_yam">Tom Yam Suppe</a> gehabt. Das ist die Nationalsuppe der Thai. Sie schmeckt eher säuerlich und ist sehr scharf gewürzt. Der Geschmack von frischem Koriander rundet das Ganze ab. Wir können die Suppe nur empfehlen! Hier der <a href="http://www.chefkoch.de/rezepte/816341186127665/Tom-Yam-Gai.html">Link zu einem Rezept</a>, ist aber mit Hühnchen. Unsere war mit Meeresfrüchten.</p>
<p>Man braucht einfach einwenig Nerven mit der Szene der Prostitution. Man sieht es überall. Mehr oder weniger hübsche junge Mädchen und ihre alten schmierigen Engländer/Deutsche/Russen etc. Es gehört einfach zu Thailand. Es wäre ihre Kultur, wurde uns gesagt. Kultur hin oder her, es war nicht immer schön mitanzusehen. Natürlich gibt es auch in Kae Bae Ladyboys, nein es gibt dort DEN Ladyboy: Kinky&#8230;Hammer. Man kommt nicht an der Bar vorbei, ohne dieses einladende &#8220;Hey guys, common, have a good time&#8221; in den Ohren zu haben. Aber ein Besuch dort lohnt sich auf alle Fälle!</p>
<p>Wir haben uns noch entschlossen Scooter zu mieten um die Insel zu erkunden. Wir kriegten am nächsten Tag bei einem freundlichen Händler zwei Scooter (125ccm) für 3 Tage und 600 Baht, je Scooter. Absoluter &#8220;Nice Price&#8221;. Die Maschinen waren neu und sehr ordentlich. Knapp 1200km auf dem Tacho.</p>
<p>Zuerst fuhren wir wieder in den Süden um Bang Bao näher zu erforschen. Dieses putzige Fischerdorf welches zum grössten Teil auf Stelzen gebaut ist, ist zwar sehr hübsch, aber völlig auf die Abzocke von Touristen ausgerichtet. Die richtigen Fischer findet man am Ende des Piers. Dort pflegen sie ihre Kutter oder fischen direkt mit der Angelleine vom Steg aus. Die waren auch alle sehr freundlich und haben uns mit stolz ihren kargen Fang präsentiert. Zu empfehlen ist <a href="http://www.thebuddhaview.com/Home.html">Buddha View</a>. Ein sehr schönes Lokal und Resort. Es gibt da sogar Glastische mit Blick &#8220;ins&#8221; Meer. Das Problem an Bang Bao ist, dass es eine Bucht ist und dort eigentlich alles angeschwemmt wird. Mit Bademöglichkeiten hält es sich auch in Grenzen. Und zum Teil riecht es auch nicht unbedingt nach Veilchen.</p>
<p>Zurück in Kai Bae waren die Allgäuer schon in unserem Resort angekommen. Hat uns sehr gefreut! Barbara ging mit Sarah shoppen und ich mit Daniel ein schönes kühles Bier trinken. Es gibt in Kai Bae eine schöne Vinothek die auch Importiertes führt. Sogar Jägermeister kriegt man dort. Ein Getränk hat es uns besonders angetan. Weissweinschorle mit Hibiskus. Ausserdem gibt es in Kai Bae ein putziges kleines Kaffee, im typischen Bretterbudenstyle. Lanna Cafe. Der Tee und Kaffe der dort angeboten wird stammt aus dem Norden Thailands und gehört zu Slow Food und Fairtrade. Wir gingen eigentlich täglich hin, denn &#8220;normaler&#8221; Kaffee ist in Thailand ungeniesbar.</p>
<p>Tags darauf folgten die Wiener nach. Sie zogen in ein Familienbungalow in der gleichen Anlage ein. Da wir nun aber im Besitz von Scootern waren sind Barbara und ich erstmal auf die andere Seite der Insel gefahren. In der Nähe des Piers wurden wir dann noch von der Polizei angehalten weil wir keine Helme trugen. Die Strafe kostet 200 Baht und die Quittung ist den ganzen Tag gültig. Einfach bei der nächsten Kontrolle sagen das man schon gebüsst wurde. Wie praktisch!</p>
<p>Die Ostküste von Koh Chang ist fast noch unberührt. Keine grossen Resorts oder Hotelanlagen. Hier verirren sich nur wenige Touristen hin. Leider wird sich das bestimmt in den nächsten Jahren ändern. Es gibt noch richtige Mangrovenwälder die man auch zu Fuss auf einem Steg begehen kann. Ausserdem noch einsame Buchten mit wunderschönen Stränden. Gegen Ende der Strasse gibt es auch keinen richtigen Belag mehr und man muss mehr oder weniger Cross fahren. Was nicht ganz einfach ist mit so kleinen Rädern. Nach ca. 2km Schotterpiste kommt man an das schöne Treehouse Resort. Steht man auf spartanisch und hippie dann ist man dort richtig! Das Essen ist auch sehr zu empfehlen. Etwas weiter südlich liegt das Dead End mit einem wunderschönen Strand. Einzig Schnorcheln ist nicht wirklich schön auf Koh Chang. Es gibt fast keine Korallenriffe mit Fischen mehr. Die schönen Tauch und Schnorchelgründe liegen alle ca. 1-2h entfernt.</p>
<p>Am Abend sind wir zusammen mit den Allgäuern und den Wienern essen gegangen und danach noch zu einer Bar die von einem Ladyboy geführt wird. Kingy, so hiess sie, war eine sehr gute Gastgeberin und veranstaltete eine riesen Show für die Gäste. Die umliegenden Bars hatten sozusagen keine Gäste. Die Gäste an der Bar selbst wurden mit &#8220;Jenga&#8221; und &#8220;4 Gewinnt&#8221; unterhalten, und natürlich tat Kingy ihr Bestes die Leute bei Laune zu halten mit diversen Karaokeinlagen und Parodien auf Celine Dion und Whitney Houston.</p>
<p>Am vorletzten Tag auf Koh Chang haben wir noch einen Abstecher ins &#8220;Landesinnere&#8221; gemacht. Uns wurden Wasserfälle und Elefantentreks empfohlen. Wir kannten ja schon Wasserfälle aus Marokko die uns angepriesen wurden und schlussendlich nicht viel von dem hergaben. So sollte es auch diesesmal werden. Der Nationalpark ist sehr gepflegt und man hat viele Hinweisschilder mit Erklärungen zu Flora und Fauna. Nach etwa einer Stunde hat man alles interessante gesehen und wir fuhren dann weiter nach Norden um in einem weiteren Seitental ein Elefantencamp und weitere Wasserfälle zu entdecken. Der Zustand des Camps und die Behandlung der Tiere ist nicht schön. Die Elefanten einfach nur in ihrer &#8220;natürlichen&#8221; Umgebung zu halten reicht nicht. Als Tierfreunde sind wir nicht einverstanden mit solchen Attraktionen. Ganz in der Nähe gab es zum Glück noch einen kleinen Naturpark mit wunderschönen Pflanzen und Blumen. Auf halbem Weg zum Wasserfall haben uns entgegenkommende Deutsche gesagt das es kaum Wasser hätte und es sich nicht lohnen würde. Na gut, fuhren wir wieder zurück.</p>
<p>Am letzten Tag wollten wir alle zusammen Kayaks mieten um auf vorgelagerte Inselchen zu paddeln. Die Distanz betrug schätzungsweise 1-2km. Also eigentlich ein Klacks! Doch leider haben wir die Wellen und die Strömung unterschätzt. Wir hatten auch noch Luis, den 7-jährigen Sohn der Wiener, auf unserem Kayak. Nachdem wir einmal in der Nähe des Strandes und dann noch ein zweites Mal auf offenem Meer gekentert waren haben wir beschlossen zurück fahren. Auch die anderen kamen uns wieder entgegen. Zu gefährlich wäre es gewesen noch weiter hinauszufahren. Nachdem wir noch unsere Scooter zurückgebracht hatten ging es zum Relaxen ins Bungalow. Für den Abend haben wir uns ein Taxi organisiert um noch ein letztes Mal gemeinsam essen zu gehen. Wir fuhren alle zusammen nochmals nach White Sands Beach zu Thor. Es war einfach fantastisch!</p>
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<ul>
<li>A) Thor&#8217;s Palace (Restaurant)</li>
<li>B) Palolma Cliff Resort (Hotel)</li>
<li>C) Coral Resort (Hotel)</li>
<li>D) Lanna Cafe (Bar und Restaurants)</li>
<li>E) Bang Bao</li>
<li>F) Treehouse (Resort)</li>
<li>G) Khlong Pluh (Wasserfall)</li>
<li>H) Botanischer Garten und Wasserfälle</li>
<li>I) Mangrovenwälder</li>
</ul>
<h3>Bangkok (Tag 14+15 / 7.1.2009+8.1.2009)</h3>
<p>Nun hiess es Abschied nehmen von Koh Chang und unseren neuen Freunden. Wir haben uns gegenseitig versprochen, dass wir in Kontakt bleiben würden, und es wurde auch eingehalten! Mit dem Taxi ging es zum Pier und dort haben wir ein Kombiticket nach Bangkok gekauft &#8211; Fähre und Bus. Auf dem Festland angekommen hiess es erstmal Warten. Nach einer Stunde ging es dann los in Richtung Bangkok. Der Bus war etwas schäbiger als der von der Hinfahrt. Ausserdem waren unsere Plätze direkt über der Toilette. Wir hatten zum Glück diese thailändischen Vicks Stifte dabei und haben uns damit die Dröhnung gegeben. Nach knapp 6h Fahrt &#8211; einmal ging dem Bus auch noch der Sprit aus und er rollte zur Tankstelle &#8211; kamen wir am Ekkamai Busbahnhof an. Von da waren es ja wieder nur 10min zu Fuss bis zu unserer Jugendherberge. Ich wollte noch rasch in die Stadt um im MBK noch ein paar Souvenirs zu kaufen. Nach dem Shoppingtrip haben wir in unserer Strasse noch was gefuttert und in der Herberge mit anderen Travellern geplaudert.</p>
<p>Der letzte Tag war gekommen. Schade eigentlich. Die 2 Wochen waren sehr schnell vorüber. Thailand haben wir beide als ein interessantes Land wahrgenommen. Mit Vor- und Nachteilen die es an jedem Ort gibt. Bestimmt nicht der letzte Trip dort hin., wohl aber der Letzte nach Koh Chang. Der Norden oder Süden Thailands wäre bestimmt noch eine Reise wert. Der Norden besonders weil er an Laos grenzt. Und Laos liegt bei uns doch hoch im Kurs. Der Host der Herberge organisierte uns noch ein Taxi zum Vorzugspreis. Genau die Hälfte des Preises den man eigentlich vom Flughafen in die Stadt bezahlen würde. Am Flughafen gab es dann noch die obligatorische &#8220;Duty-Free-Frenzy!&#8221;. Von Knabberkram für den Flug bis hin zu SangSom, alles musste mit.</p>
<p>Generell können wir sagen: beim nächsten Mal werden wir aber nur den Flug und das Hostel in Bangkok vorher buchen. Wenn man nicht gerade auf so eine kleine private Insel, wie Koh Rayang will, wo der Platz begrenzt ist, findet man vor Ort immer eine Möglichkeit nen Schlafplatz zu bekommen. In Thailand ist alles unkompliziert, am besten lässt man sich solche Sachen, wie Transfer nach irgendwo von seinem Hotel organisieren. Das kostet meist weniger, als wenn man es selber macht, und man wird bevorzugter behandelt. Obwohl wir in eine Tourifalle getappt sind mit dem Schneider, so ist es doch ein guter Tipp, sich das mit dem Massanfertigen anzuschauen.</p>
<h3>Rückflug und Düsseldorf (Tag 15+16 / 8.1.2009+9.1.2009)</h3>
<p>Vom Hinflug wussten wir eigentlich was uns auf dem Rückflug erwarten würde. Doch ein 12h Tagesflug ist zäh. Gerade wenn es kein interessantes Bordprogramm und eigentlich nur die typischen Touristen vor und hinter einem sitzen. In Düsseldorf angekommen gab es erstmal zwei Schocks. Zum ersten war es draussen -15 Grad (Ein Unterschied von 45 Grad zu Bangkok!). Und es hätte noch einen Anschlussflug nach Zürich gegeben. Uns wurde im Vorfeld der Flug umgebucht weil es angeblich nicht auf den Anschlussflug gereicht hätte. Wir mussten also eine Nacht in Düsseldorf verbringen, auf Kosten von AirBerlin die uns umbuchte. Wir gingen an den Infoschalter von AirBerlin und fragten nach warum wir nicht informiert wurden über die Möglichkeit noch am gleichen Abend nach Zürich zu fliegen. Tja. Das Bodenpersonal in Düsseldorf war freundlich gesagt nicht Serviceorientiert. Sie hatten keine Vouchers und auch keine Möglichkeit das Hotel zu bezahlen. Also haben wir erstmal € 270 aus eigener Tasche bezahlen müssen um im schicken Hotel Maritim am Flughafen zu übernachten. AirBerlin ist für uns erstmal gestorben wenn es um Langstreckenflüge geht. Diese Airline ist nicht lösungsorientiert und das Bodenpersonal inkompetent und ungeschult für solche Situationen. Das Frühstücksbuffet im Hotel Maritim können wir aber wärmstens empfehlen!</p>
<p>Um 8h00 morgens ging es dann endlich nach Zürich. Schlussendlich waren wir kurz vor Mittag zu Hause. Am Flughafen hat Barbara sich noch dicke Socken und ich mir eine Winterjacke gekauft. Als wir an Weihnachten abgeflogen sind waren es knapp 10 Grad und bei Ankunft -10!!</p>
<p>Alles in Allem ein schöner Urlaub ohne Problem und Durchfall <img src='http://www.cahen.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Preise der Unterkünfte</h3>
<p>Hi-Sukhumvit Hostel, Bangkok<a href="http://hisukhumvit.com/"></p>
<p>http://hisukhumvit.com</a></p>
<p>900 Baht pro Zimmer / Nacht, Doppelzimmer mit eigenem Bad</p>
<p>plaloma cliff Resort, White Sands<br />
<a href="http://www.koh-chang.ch/de/plalomacliffressort.htm">http://www.koh-chang.ch/de/plalomacliffressort.htm</a><br />
2180 Baht pro Zimmer / Nacht (High Season)</p>
<p>Koh Rayang<a href="http://www.koh-maak.ch/de/koh_rayang_resort.htm"></p>
<p>http://www.koh-maak.ch/de/koh_rayang_resort.htm</a></p>
<p>2380 Baht pro Bungalow / Nacht (High Season)</p>
<p>Coral Beach Resort, Kai Bae Beach<br />
<a href="http://www.koh-chang.ch/de/coral_resort_kohchang.htm">http://www.koh-chang.ch/de/coral_resort_kohchang.htm</a><br />
2500 Baht pro Bungalow / Nacht (High Season)</p>
<p>Uns ist klar, dass diese Übernachtungsmöglichkeiten eher teurer sind und es ganz viele kleine Resorts gibt wo man für 300-800 Baht pro Nacht übernachten kann. Weitere Informationen zu guten Resorts etc. gibt es bei <a href="mailto:booking@koh-chang.ch">Daniel Herzog</a>.</p>
<h3>Tipps und Tricks</h3>
<p>Der wichtigste Tip ist zu handeln. Besonders auf den Märkten oder auch im MBK in Bangkok. Es ist ein Sport und die Thai machen im grossen und ganzen auch gerne mit. Wo Handel verpöhnt ist ist beim Essen oder auf dem Markt bei Früchten etc. Die Preise sind sowieso im Vergleich zu unseren sehr sehr tief!</p>
<p>Immer einen Pulli dabei haben, besonders in Bangkok. Jeder Thai der etwas auf sich hält dreht die Klimaanlage soweit runter das man Gefrierbrand kriegt. Und es wäre schade wenn man sich eine Erkältung holt.</p>
<p>Bustickets für längere Strecken am Besten einen Tag früher organisieren. So hat man die besseren Plätze und man kommt garantiert weg.</p>
<p>Nicht jeder der einem helfen will meint es auch wirklich so! Gerade in Bangkok spielen ältere, vornehm gekleidete Herren ein bekanntes Spiel mit den Touristen. Erst wird man gefragt wo man hin möchte (gerade wenn man mit dem Stadtplan rumfummelt) und plötzlich weiss der Herr von einem vermeindlichen Sonderangebot oder ein Bekannter von ihm hätte gerade etc.</p>
<p>Für die Skytrain in Bangkok Tageskarten kaufen. Ist günstiger! Die Karte kostet 120 Baht und man kann ausser Tuktuk und Taxi Alles damit fahren. Sehr praktisch.</p>
<p>Beim Essen einfach darauf achten ob auch einheimische drinsitzen, wenn ja, dann ist es gut und sauber.</p>
<p>Eine Thaimassage sollte nicht mehr als 300 Baht für eine Stunde kosten (ohne Geschlechtsteile <img src='http://www.cahen.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ), normal ist überall 250 Baht, eine Fussmassage ist was für hartgesottene, lieber eine Ayurvedamassage, die dann aber bis zu 500 Baht kostet.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Motorradtrip durch den Burgund</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 10:57:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trips]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich hatten wir ja vor mit den Motorrädern in die Alpen zu fahren, doch das schlechte Wetter südlich der Alpen hielt uns davon ab. Trotzdem wollten wir nicht auf eine schöne Tour verzichten. Freunde von uns haben ein kleines Häuschen in der Nähe von Louhans im Burgund. Und weil sie auch gerade dort waren haben wir uns für eine andere Variante entschieden. Ziel war es möglichst viel von der Schweiz zu sehen und auch ganz auf Autobahnen zu verzichten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freunde von uns haben ein kleines Häuschen in der Nähe von Louhans im südlichen Burgund. Letzten Herbst machten wir uns auf die letzte grössere Tour vor dem Winter zu unternehmen. Der direkte Weg war uns wie immer zu langweilig, also suchte ich eine schöne und abwechslungsreiche Strecke raus.<br />
<span id="more-25"></span><br />
Hinfahrt:<br />
Wettingen &#8211; Brugg &#8211; Frick &#8211; Schupfart &#8211; Sissach &#8211; Liestal &#8211; Seewen &#8211; Laufen &#8211; Röschenz- Lucelle &#8211; Saint Ursanne -<br />
Montmelon &#8211; Saignelegier &#8211; La Chaux de Fonds &#8211; Le Locle &#8211; Morteau &#8211; Pontarlier &#8211; Champagnole &#8211; Lons le Saunier &#8211; Louhans Savigny sur Seille (340km)</p>
<div  style="text-align: left;"  class="xmlgmdiv" id="xmlgmdiv_12"><iframe class="xmlgm" id="xmlgm_12"src="http://www.cahen.ch/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_show.php?myid=12" style="border: 0px; width: 460px; height: 460px;" name="My_XML_Google_Maps" frameborder="0"></iframe></div>
<p><strong>Wettingen &#8211; Brugg &#8211; Frick</strong>: Der erste Teil der Strecke führte über den Bözberg ins Fricktal bis nach Eiken. Die Strassen sind gut ausgebaut und einfach zu fahren. Soweit uns bekannt gibt es auch keine fest installierten Blitzkästen entlang dieser Route.</p>
<p><strong>Frick &#8211; Schupfart &#8211; Sissach &#8211; Liestal &#8211; Seewen &#8211; Laufen</strong>: In Eiken, ca. 3km nördlich von Frick führt eine kleine Strasse links weg in Richtung Schupfart. Hoch auf das Juraplateau über sanfte Hügel und kleine Dörfer gehts nach Ormalingen und Gelterkinden. In Ormalingen kommt man wieder auf eine Hauptstrasse mit mehr Gegenverkehr. Die kleine Nebenstrasse hat zwar noch keine schwere Kurven, man muss jedoch mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen rechnen. Von Sissach nach Liestal haben wir die Abkürzung über die H2 genommen. In Liestal orientiert man sich an den Wegweisern nach Nuglar &#8211; Sankt Pantaleon. In schönen, zum Teil aber engen Kurven führt die Strasse nach Büren und Seewen. Von Seewen taucht die Strasse durch eine Schlucht ab ins Birstal nach Grellingen. Dort war erstmal Tankstop für mich.</p>
<p><strong>Laufen &#8211; Röschenz &#8211; Lucelle &#8211; Cornol &#8211; Saint Ursanne</strong>: Aufgetankt ging es weiter durch Laufen und hoch in den Jura bei Röschenz. Auf mehreren Kilometern folgt man der Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz. Die Strasse war noch etwas feucht vom Regen und Nebel der Nacht. Wir konnten die schönen Kurven noch nicht ganz auskosten. Bei Lucelle (F) ging es weiter nach Saint Ursanne. Die kleine schmucke Altstadt war ein Abstecher wert.</p>
<p><strong>Saint Ursanne &#8211; Montmelon &#8211; Saignelégier &#8211; La Chaux de Fonds &#8211; Le Locle</strong>:Von Saint Ursanne ging es über den Montmelon auf die Jura-Hauptstrasse in Richtung Saignelégier. Dort haben wir dann auch einen kurzen Mittagsrast eingelegt. Die Strasse ist gut ausgebaut und lädt zum Cruisen ein. Der Duft von frisch gemähtem Gras riecht wie ein Jura-Berg-Käse. So ging es gemütlich weiter nach La Chaux de Fonds und Le Locle.</p>
<p><strong>Le Locle &#8211; Morteau &#8211; Pontarlier &#8211; Champagnole</strong> <img src='http://www.cahen.ch/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> er Grenzübergang ist nach dem Col des Roches. Wir wurden nicht kontrolliert und es ging in langgezogenen Kurven runter ins Tal des Doubs. Schon bald waren wir in Morteau. Dort öffnet sich das Tal in eine Ebene die sich aber schon bald wieder in eine enge Schlucht zusammenzieht. Hier beginnt auch der spektakulärste Teil der Hinfahrt. Auf knapp 10km Länge hat man die Strasse fast für sich alleine und kann die Kurven geniessen. Die Signalisation ist sehr präzise und die Hinweise auf enge Passagen sind ernst zu nehmen. Bei Pontalier haben wir noch einen Tankstop eingelegt und sind dann weiter über die Hochebene nach Champagnole gefahren. Dieser Teil der Strecke ist eigentlich bis kurz vor Champagnole sehr langweilig und gerade. Vor dem Etapenziel gehts dann noch ein paar netten Kurven hinunter ins schmucke Städchen welches zur Zeit total rausgeputzt wird.</p>
<p><strong>Champagnole &#8211; Lons le Saunier &#8211; Louhans</strong> <img src='http://www.cahen.ch/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> ie letzte Etape ist eigentlich nur noch Pflicht. Die Strecke hat wieder mehr Kurven, aber sie ist nicht mehr so sehenswert wie im Jura selbst. Lons le Saunier ist der Hauptort der Region Jura und man merkt wie man in sich in Frankreich auf den Strassen zu verhalten hat. Je weniger Blinker umso besser fährt man. Louhans selbst wurde dann schnell erreicht und da wurden wir auch abgeholt von unseren Freunden. Eine schöne Reise war es!</p>
<div id="floatleft"><a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="HPIM0500" href="http://www.flickr.com/photos/boolean/2859193268/"><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3068/2859193268_725dcc12d2_s.jpg" alt="HPIM0500" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Im Doubstal" href="http://www.flickr.com/photos/boolean/2853451763/"><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3091/2853451763_cfca5b90fa_s.jpg" alt="Im Doubstal" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Unterwegs im Doubstal" href="http://www.flickr.com/photos/boolean/2853453635/"><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3010/2853453635_0a8e12354b_s.jpg" alt="Unterwegs im Doubstal" width="75" height="75" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Square" title="Mit der TTR600 im Doubstal" href="http://www.flickr.com/photos/boolean/2854292326/"><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3157/2854292326_c91e019632_s.jpg" alt="Mit der TTR600 im Doubstal" width="75" height="75" /></a></div>
<p>Savigny sur Seille &#8211; Louhans &#8211; Lons le Saunier &#8211; Clairvaux les Lacs &#8211; St. Claude &#8211; Mouthe &#8211; Le Pont &#8211; Vallorbe &#8211; Yverdon &#8211; Neuchâtel &#8211; Ligerz &#8211; Biel/Bienne &#8211; Solothurn &#8211; Olten &#8211; Aarau &#8211; Brugg &#8211; Wettingen (343km)</p>
<div  style="text-align: left;"  class="xmlgmdiv" id="xmlgmdiv_13"><iframe class="xmlgm" id="xmlgm_13"src="http://www.cahen.ch/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_show.php?myid=13" style="border: 0px; width: 460px; height: 460px;" name="My_XML_Google_Maps" frameborder="0"></iframe></div>
<p><strong>Savigny sur Seille &#8211; Louhans &#8211; Lons le Saunier</strong>: Den Nachhauseweg haben wir anders gestalten wollen um noch mehr von der schönen Landschaft zu sehen. Erst ging es wieder über den bereits beschriebenen Weg zurück nach Lons. Wichtig in Frankreich Man sollte wenn möglich immer rechtzeitig an die Zapfsäule. Es kann durchaus sein, dass man auf einer Strecke von 30km keine Tankstelle findet. Da kann einem schon mal mulmig werden.</p>
<p><strong>Lons le Saunier &#8211; Clairvaux les Lacs &#8211; St. Claude</strong>: In Lons geht es dann das erste Mal so richtig den Berg hoch. Vorsicht! Hier gibt es zwei Varianten nach St. Claude zu kommen. Wir sind der &#8220;Schnellstrasse&#8221; gefolgt die für LKWs ausgebaut ist und weniger steil und kurvig den hochgeht. Man kommt jedoch nach einigen Kilometern wieder auf die selbe Strecke nach St. Claude zurück. Insgesammt geht es durch schöne Wälder vorbei an kleinen Seen nach St. Claude. Dort konnte ich dann noch volltanken bevor es in den Jura ging.</p>
<p><strong>St. Claude &#8211; Mouthe &#8211; Le Pont &#8211; Vallorbe</strong>: Über eine Route Departementale ging es ins Sibirien Frankreichs. In diesen Hochebenen gibt es jeden Winter Rekordtemperaturen. Zum Teil bis zu -40 Grad! Zum Glück hatten wir es wärmer. Einziges Hindernis auf der schönen Strecke waren 3 Goldwingfahrer, die zum Teil noch mit Mini-Anhänger, uns den Weg versperrten. Kurz nach Mouthe, irgendwie auch noch das Langlaufparadies Frankreichs, ging es rechts ab und den Berg hoch. Gleich nach der Abzweigung stand das Schild &#8220;Grüne Grenze&#8221; und das die Durchfahrt nur mit gültigen Papieren und ohne zu verzollende Waren stattfinden darf. Diese Strasse war nicht ganz so gut befestigt. Passagen mit frischem Rollsplitt machten die Fahrt zum Teil zur Lotterie. Auf der Talfahrt hatte man einen schönen Blick auf den Lac des Brenet und den Lac du Joux.</p>
<p><strong>Vallorbe &#8211; Yverdon &#8211; Neuchâtel &#8211; Ligerz &#8211; Biel/Bienne</strong>: Vorbei am Neuenburgersee haben wir dann doch noch ein Stück Autobahn genommen um Neuenburg zu unterfahren. Es war gegen 17h und wir hatten keine Lust auf Feierabendverkehr in einer Stadt. Am Bielersee in Ligerz haben wir dann noch eine kleine Essenspause eingelegt.</p>
<p><strong>Biel/Bienne &#8211; Solothurn &#8211; Olten &#8211; Aarau &#8211; Brugg &#8211; Wettingen</strong>: Das letzte Stück der Reise ist immer das anstrengendste. Die Müdigkeit in den Knochen ging es auf nach Hause. Insgesammt war es eine schöne Reise in ein schönes Gebiet. Noch nicht so verseucht wie die Alpenpässe oder das Schwarzwald kann man hier noch Motorradfahrer sein. Wünsche viel Spass beim Nachfahren!</p>
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		<title>Marokko (21.3.-26.3.2008)</title>
		<link>http://www.cahen.ch/2009/01/22/marokko-213-2632008/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 21:44:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trips]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Jahr sollte es in den Süden gehen, nachdem wir meinen letzten Geburtstag in Stockholm gefeiert haben. Marokko fasziniert uns schon seit langem. Das Essen, die Geschichte, die Architektur und natürlich auch die Leute.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Jahr sollte es in den Süden gehen, nachdem wir meinen letzten Geburtstag in Stockholm gefeiert haben. Marokko fasziniert uns schon seit langem. Das Essen, die Geschichte, die Architektur und natürlich auch die Leute.<br />
<span id="more-64"></span></p>
<h3>Vorbereitung</h3>
<p><img id="floatright" src="http://farm3.static.flickr.com/2361/2367396346_404e91c483_m.jpg" alt="" /><br />
Gebucht wurde nach einigem Abwägen bei AirFrance. Royal Air Maroc war zu teuer und AtlasBlue, die Billigairline von Royal Air Maroc, fliegt nur ab Genf und machte eine Übernachtung dort unausweichlich.</p>
<p>Direktflüge mit Air France waren nicht möglich, also ging es von Zürich zuerst nach Lyon und von da nach Casablanca. Der Rückflug von Casablanca über Paris nach Zürich. Einzig das Umsteigen in Lyon war mit 4h Wartezeit verbunden. Sonst lief alles Reibungslos. Der Flug kostete für 2 Personen inkl. Steuern und Gebühren 1213 CHF. Ein Vergleich mit Atlas Blue brachte zwar ein Preisvorteil von ca. 300 CHF, doch mit der Anreise nach Genf und einer Übernachtung dort würde der Vorteil auch wieder verschwinden.</p>
<p>Die Unterkünfte in Casablanca und Marrakesch haben wir über <a href="http://www.hostelworld.com">http://www.hostelworld.com</a> gebucht. Wir haben bis jetzt immer sehr gute Erfahrungen mit der Website gemacht. Doch dazu weiter unten im Text noch mehr.</p>
<p>Unsere Wahl fiel für Casablanca auf das Hotel Central, liegt in der Nähe des Bahnhofes Casa Port und der Moschee Hassan II. Für Marrakesch wählten wir das Riad Massin auf Grund der Lage in der Medina und der guten Bewertungen.</p>
<h3>Tag 1</h3>
<p>Früh ging es los am 21.3., unser Flug startete um 6h45 ab Zürich in Richtung Lyon. Also erstmal mit dem Auto ins Parkhaus. Um die Uhrzeit gibt es fast keine andere Möglichkeit als mit dem eigenen Wagen an den Flughafen zu fahren. Für die ganze Dauer der Reise kostete das Parkhaus knapp 120 CHF. Das Parking P5 ist knapp 5 Gehminuten vom Terminal 2 entfernt. Unser Gepäck haben wir bereits am Vorabend eingecheckt und konnten nun ohne grossen Zeitdruck zum Gate.</p>
<p>Der Flug nach Lyon war unspektakulär und ruhig. Auch der Flughafen Lyon St. Exupéry hat nicht viel zu bieten. Der Weiterflug nach Casablanca wurde durch Royal Air Maroc durchgeführt. Es gab auch Mittagessen, ein Hauch orientalische Küche lag in der Kabinenluft.</p>
<p>Kurz vor der Landung wurden noch Formulare für den Zoll verteilt. Die Kontrollen bei der Einwanderung sind sehr streng. Nachdem wir unser Gepäck hatten ging es zuerst ein Stockwerk tiefer. Dort zu schlechtem Kurs Geld gewechselt damit wir überhaupt Fahrkarten für in die Stadt fahren konnten. Geldautomaten funktionierten nicht mit unseren Schweizer Postcards. Erstmal Ratlosigkeit. Hauptsache wir kommen ins Hotel und von da in die Innenstadt.</p>
<p>Vom Flughafen fährt 1x in der Stunde ein Zug nach Casablanca. Der Fahrpreis für eine einfache Fahrt pro Person beträgt 35 Dhs, also ca. 5 CHF. Vom Flughafen fahren die Züge nicht nach Casa Port, sondern nur nach Casa Voyageurs oder mit Umsteigen via Ain Seeba. Wir fuhren bis Casa Voyageurs, dem Hauptbahnhof von Casablanca. Dort erstmal an den ersten Geldautomaten und endlich hatten wir Geld. Die 200m vom Bahnhof zur Bank wurden wir vielleicht 20x gefragt ob wir ein Taxi möchten oder sonst etwas. Was für ein Empfang!<br />
Im &#8220;Schatten&#8221; der Bank und einer grossen Strassenkreuzung haben wir uns ein Taxi herangeholt. Der Fahrer war erstmal geschockt als ich ihm unser Ziel, das Hotel Central in der Medina, genannt haben. Natürlich verdient jeder Taxifahrer ein Zubrot mit &#8220;seinen&#8221; Hotels. Auch dieser Fahrer wollte uns ein anderes Hotel empfehlen, irgendwie jedes andere Hotel als das Central Hotel wäre gut. Uns war das egal, wir hatten bereits gebucht und es war nur für eine Nacht. Und so schlecht sah es auf der <a href="http://www.hostelworld.com/hosteldetails.php/HotelCentral-Casablanca-18172" target="_blank">Website</a> auch nicht aus. Vor dem Hotel angekommen sagte uns der Fahrer wir sollen uns das Zimmer anschauen gehen und es uns überlegen, er würde 5min auf uns warten. Der Empfang war ganz freundlich. Natürlich wurden wir darauf angesprochen Schweizer zu sein und ob wir Schokolade dabei hätten. Er würde jedesmal von seinen Schweizer Gästen Schokolade kriegen. Tja, von uns nicht!</p>
<div style="float:right;padding-left:5px;"><a rel="lightbox[maroc]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2367402700_fed47f9301.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-82" title="2367402700_fed47f9301" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2367402700_fed47f9301-150x150.jpg" alt="2367402700_fed47f9301" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Hinter dem Tresen waren nochmals die Preise der Zimmer angeschlagen, 400 Dhs für ein Zimmer mit Meersicht, andere Preise waren nicht zu sehen. Was wir als Meersicht hatten sieht man auf dem Bild rechts. Gardine zur Seite gezogen und man konnte direkt das Haus gegenüber berühren und die toten Tauben betrauern. Das Bad war auch nicht sehr sauber. Alles in allem ein Flop, aber wir waren schon in schlimmeren Hotels. Wir fragen uns dennoch wie die Bewertung von über 75% zu Stande kam.</p>
<div style="float:left;padding-right:5px;"><a rel="lightbox[maroc]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2367398850_e5194ef7a5.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-81" title="2367398850_e5194ef7a5" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2367398850_e5194ef7a5-150x150.jpg" alt="2367398850_e5194ef7a5" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Nach dem ersten Schock über den Zustand des Hotels sind wir los gezogen um die berühmte Moschee Hassan II zu besuchen. Es dauerte ca. 20min zu Fuss dort hin, vorbei an Bretterwänden und Umzäunten Grundstücken wo mal die Marina von Casablanca entstehen soll. Auf dem Weg zur Moschee kommt man noch am berühmten Rick&#8217;s Cafe vorbei. <a href="http://besten.welt.de/node/3358" target="_blank">Keine Ahnung was Rick&#8217;s Cafe ist?</a> Da waren wir natürlich nicht drin, da wir nicht auf solchen künstlichen Kitsch stehen. Die Moschee selbst, inklusive dem ganzen Vorplatz ist gewaltig. Das Minarett ist über 200m hoch und das Gebetshaus bietet Platz für über 20&#8242;000 Gläubige. Die Stimmung erinnert an ein Volksfest. Viele Marrokaner kommen wohl einfach dort hin um sich Fotografieren zu lassen. Wir waren leider zu spät für eine offizielle Führung. Ich konnte mit ein wenig Schmiere einen raschen Blick in die Moschee werfen. Mit Bakshish geht alles, auch Sittenwächter und gottesfürchtige Marrokaner haben nichts gegen Dirhams. Alles in allem ist Casablanca keine wirklich schöne Stadt. Schon bei der Fahrt vom Flughafen fielen uns die vielen Slums auf. Uns wurde auch geraten nicht unbedingt spätabends durch die Strassen zu gehen.</p>
<p>Langsam plagte uns der Hunger und wir machten uns auf den Rückweg zum Hotel. Das <a href="http://www.restopro.ma/lasqala/" target="_blank">Café Maure</a> lag genau auf dem Rückweg. In einer alten Festung direkt an der Stadtmauer liegt dieses schmucke Restaurant. Sehr zu empfehlen sind die Fruchtsäfte und Milchshakes. Ganz besonders schmeckte uns der &#8220;Ambassadeur&#8221;, ein Shake mit Mandeln, Datteln und Orangenblüten-Essenz. Die Küche ist eine Fusion zwischen Nouvelle Cuisine und traditioneller orientalischer Küche. Die Preise bewegen sich bei ca. 300 Dhs pro Person inklusive Vorspeisen, Dessert und Getränke. Was in etwa Mittelmass ist. Die Bedienung ist sehr freundlich und aufmerksam. Und das Essen sehr lecker.</p>
<p>Nach dem Abendessen kehrten wir ins Hotel zurück, wo wir bei einem Minztee den Tag ausklingen liessen. Die Nacht selbst war sehr laut, dünne Wände und eine noch dünnere Tür. Irgendwann nach 2h00 waren auch die neben uns fertig mit dem Beischlaf.</p>
<h3>Tag 2</h3>
<p>Wir waren sehr früh wach weil wir auf den 9h30 Zug nach Marrakesch wollten. Es fahren nur alle zwei Stunden ein Zug in die Richtung und die Fahrt selbst dauert 3h15min. Erstmals in Flipflops in die Dusche und die Vorzüge einer Mystery-Duschbrause kennen gelernt. Man wusste nicht wie stark das Wasser raus sprudeln würde, noch wusste man wie kalt oder heiss. Unser Hotelmanager hat beim Einchecken erklärt es würde ab 7h00 Frühstück geben. Natürlich war noch alles dunkel, als wir um 7h15 in der Lobby standen. Irgendwo in der Ecke auf dem Sofa bewegte sich was und unter Wolldecken begraben lag unser Manager, rieb sich die Augen und fragte uns verdutzt wie spät es wäre. Wir setzten uns an einen Tisch und warteten auf Kaffee und den ganzen Rest. Kurz nach uns kamen weitere Gäste in den Frühstücksraum. Unbeirrt von den ganzen Leuten schnappte sich unser Manager sein Gebetsteppich und machte erstmal zwischen den ganzen Leuten sein Gebet.</p>
<p>Nach dem Frühstück machten wir uns zu Fuss auf den Weg an den Bahnhof Casa Port, der ist nur ca. 500m vom Hotel Central entfernt. Die Fahrkarte nach Marrakesch kostet 84 Dhs pro Person und wir mussten in Richtung Rabat fahren um dann in Ain Seeba unseren eigentlichen Zug zu erwischen. Die Marokkaner haben grosse Pläne mit ihrem Bahnnetz, so sollen im Jahre 2012 bereits französische TGV Züge zwischen Tanger und Casablanca fahren. Pünktlich fuhr unser Zug los, doch leider tuckerte er mehr vor sich hin als mal einen Zahn zu zulegen. So kam es, dass wir unseren Zug nach Marrakesch auf offener Strecke kreuzten und verpassten.</p>
<div style="float:left;padding-right:5px;"><a rel="lightbox[maroc]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2409333459_2bd6269850.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-86" title="2409333459_2bd6269850" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2409333459_2bd6269850-150x150.jpg" alt="2409333459_2bd6269850" width="150" height="150" /></a></div>
<div style="float:right;padding-left:5px;"><a rel="lightbox[maroc]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2366568061_dc31c5512b.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-73" title="2366568061_dc31c5512b" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2366568061_dc31c5512b-150x150.jpg" alt="2366568061_dc31c5512b" width="150" height="150" /></a></div>
<p>In Ain Seeba haben wir uns mal in die Bahnhofskneipe gesetzt und gewartet. Wir waren fast sowas wie eine Attraktion dort. Kommt wohl nicht oft vor, dass Touristen einen Zug verpassen. Endlich, um 10h35, kam unser Zug und wir hatten auch gleich einen schönen Fensterplatz erwischt. Landschaftlich ist es sehr abwechslungsreich. Zwischen Bergen und Tälern schlängelt sich der Zug mit etwa 80-90 km/h. Man döst vor sich hin, guckt raus oder beobachtet das ganze Treiben im Waggon. In Marrakesch angekommen standen wir auf einer Baustelle. Der ganze Bahnhof wird neu gemacht und obschon nur alle 2 Stunden ein Zug fährt wird kräftig ausgebaut.</p>
<p>Kaum aus dem Gebäude raus steht das Empfangskommitee, hunderte Taxifahrer. So kam es, dass wir das erste Mal abgezockt wurden. Für die kleine, ungebetene Stadtrundfahrt bezahlten wir 100 Dhs.</p>
<div style="float:left;padding-right:5px;"><a rel="lightbox[maroc]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2366626255_f91bda7c66.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-78" title="2366626255_f91bda7c66" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2366626255_f91bda7c66-150x150.jpg" alt="2366626255_f91bda7c66" width="150" height="150" /></a></div>
<div style="float:right;padding-left:5px;"><a rel="lightbox[maroc]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2366591311_fae254890e.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-76" title="2366591311_fae254890e" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2366591311_fae254890e-150x150.jpg" alt="2366591311_fae254890e" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Unsere Bleibe befand sich in Mitten der Medina. So fuhr der Taxifahrer erstmals auf einen Platz in der Gegend, stieg aus, rief sich einen Träger mit Sackkarren herbei und ehe wir bezahlten, mussten wir auch schon 2 unbekannten Typen durch die verwinkelten Gässchen folgen. Erstmals in die falsche Richtung, doch nach 20 Minuten, standen wir endlich vor unserem Riad. Geöffnet wurde uns von Rachida, der guten Seele des Hauses. Sie führt zusammen mit ihrem Bruder das Riad. Insgesammt verwalten sie 5 Riads in und rund um Marrakech. Unser Zimmer war in der ersten Etage. Klein und fein, so lässt sich es am Besten beschreiben. Insgesammt ist das Riad für 11 Gäste ausgelegt. Die Reisenden sind Rucksacktouristen, alle hatten den Lonely Planet über Marokko dabei. Entsprechend locker war auch die Stimmung. Wir haben nette Leute kennengelernt mit denen wir weiter Kontakt pflegen. Mit Majka , einer Italienerin, sind wir dann auch gleich losgezogen und haben gemeinsam die Souks erkundet.</p>
<div style="float:left;padding-right:5px;"><a rel="lightbox[maroc]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2367407734_53d29dd026.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-83" title="2367407734_53d29dd026" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2367407734_53d29dd026-150x150.jpg" alt="2367407734_53d29dd026" width="150" height="150" /></a></div>
<div style="float:right;padding-left:5px;"><a rel="lightbox[maroc]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2366573263_146ccddeaf.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-74" title="2366573263_146ccddeaf" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2366573263_146ccddeaf-150x150.jpg" alt="2366573263_146ccddeaf" width="150" height="150" /> </a></div>
<p>Verlaufen, das gehört zu einem Besuch der Altstadt. Es scheint als würde jeder Ecken genauso aussehen wie der letzten. Und irgendwie verkaufen alle kleinen Läden die gleichen Waren. Unser Ziel war der Platz Djemaa el Fna, dort gibt es die berühmten Gaukler, Schlangenbeschwörer und Taschendiebe. Nur ist dieser Platz nicht so einfach zu finden wie wir es dachten. Es ist oft auch nicht ratsam mitten in der Menge den Stadtplan aufzufalten. Es dauert oft keine 10 Sekunden und man ist umringt von Halbwüchsigen die einem für ein paar Dirhams den Weg zeigen wollen. Wobei sie nicht auf eine Einwilligung warten sondern sich einfach an die Fersen heften. Die Souks sind eine eigene Welt, sehr faszinierend, aufregend, farbenfroh, laut, lebendig. Nach einer Stunde haben wir den Platz gefunden. Im Riad wurde uns gesagt es würde knapp 15 Minuten dauern um zu Fuss da hin zu kommen. Irgendwie haben wir festgestellt, dass alles in Marokko zwischen 5 und 15 Minuten zu Fuss zu erreichen ist. So zumindest wurde es uns immer zugesichert. Oft wissen nicht mal die Gefragten wo sich was befindet oder wo sie selbst sind.</p>
<div style="float:right;padding-left:5px;"><a rel="lightbox[maroc]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2367411534_c81cefb180.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-84" title="2367411534_c81cefb180" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2367411534_c81cefb180-150x150.jpg" alt="2367411534_c81cefb180" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Zwischenverpflegung fanden wir auf Djemaa el Fna, dort sind die Preise etwas höher als in den Medinas, dafür kriegt man auch einiges geboten. Wer mag darf gegrillte Schafsköpfe oder delikate Schneckensuppe kosten. Die Einheimischen finden es lecker. Wir begnügten uns mit Spiesschen und einem Gemüse Couscous.</p>
<p>Später gingen wir zurück zum Riad und fürs Abendbrot noch rasch um die Ecke und da auch noch gleich an eine Bank um Geld für den nächsten Tag abzuheben. Es ging in die Berge!</p>
<h3>Tag 3</h3>
<p>Über unser Riad haben wir einen Ausflug in den Hohen Atlas gebucht. Einen ganzen Tag inklusive Kamelreiten, Besuch bei einer Berberfamilie, Wandern zu irgendwelchen berühmten Wasserfällen und Essen kostete pro Person 505 Dhs. Und wir hatten Glück, denn es waren natürlich nur noch 2 Plätze frei. Gleich nach dem Frühstück, Rachida zauberte die besten Pfannkuchen, gings los im Ford Transit. Erst wurden unterwegs noch weitere Leute aus den anderen Riads aufgeladen, doch dann kamen die Berge in Richtung Süden immer näher. Das Wetter war uns auch gut gesinnt. Es war zwar etwas frisch, doch es blieb den ganzen Tag trocken und dann und wann zeigte sich die Sonne.</p>
<div style="float:right;padding-left:5px;"><a rel="lightbox[maroc]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2365182680_2703eb758a.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-72" title="2365182680_2703eb758a" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2365182680_2703eb758a-150x150.jpg" alt="2365182680_2703eb758a" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Erster Stopp, Kamelreiten. Sowas gehört zu den klassischen Touri-Fallen überhaupt. Neben den Kamelen gab es die fliegenden Verkäufer die irgendwelchen Kleinkram verkaufen wollten und auch ein Nein nicht akzeptieren konnten. Elegantes Ignorieren half nichts und sogar durch die geschlossenen Bustüren hindurch wurde ein Handel versucht. Das Kamelreiten an sich war nicht spektakulär, irgendwie tun mir die Tiere fast einwenig leid. Immerhin mussten sie nur einen Touristen auf&#8217;s Mal tragen und nicht wie auf Lanzarote zwei, einen auf jeder Seite. Nach knapp 10 Minuten war der Spuk auch schon wieder vorbei. So blieb uns noch mehr Zeit uns mit den Händlern abzumühen, wir wurden in 2 Gruppen aufgeteilt und mussten deshalb warten.</p>
<div style="float:right;padding-left:5px;"><a rel="lightbox[maroc]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2366583015_9d2e7b8c6b.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-75" title="2366583015_9d2e7b8c6b" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2366583015_9d2e7b8c6b-150x150.jpg" alt="2366583015_9d2e7b8c6b" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Danach ging es auf zum zweiten Frühstück bei einer Berberfamilie. Mit viel Traaraa wurden wir empfangen von Heerscharen von Kindern, natürlich mit der offenen Hand voraus. Die Berber leben in ihren traditionellen Lehmhütten, inklusive Haustieren. Verköstigt wurden wir mit frisch gebackenem Brot und Minztee. Interessant war es zu sehen wie einfach die Leute leben. Wobei wir vermuten, dass es doch eher für Touristen hergerichtet wurde und diese Berber ein gutes Einkommen mit den Gruppen verdienen und mittlerweile in normalen Häusern wohnen. Sie kommen sozusagen zum Arbeiten in ihre alten Lehmhütten. Wie gesagt, nur eine Vermutung</p>
<p>Das Frühstück im Magen ging es im Ford Transit die schmale Bergstrasse im Ourikatal hinauf. Irgendwann war Endstation, die Strasse war so schmal das nur noch gehupt wurde und es weder vorwärts noch rückwärts ging. Wir waren in Setti Fatma angekommen &#8211; weiter geht es nur noch mit dem Eselkarren. Ausgestiegen und über eine wacklige, aus Baumstämmen zusammengebundene Brücke ans andere Ufer. Insgesamt waren wir ca. 30 Personen auf dem Ausflug. Unsere Guides gingen voraus den Berg hoch. Einer blieb immer bei den letzten, uns, damit wir nicht verloren gingen oder den Berg hinunter stürzten. Der Auf- wie auch der Abstieg war sehr anstrengend. Einen befestigten und gesicherten Wanderweg gab es nicht. Laut meinem GPS Recorder haben wir innerhalb von 45min knapp 400 Höhenmeter gemacht, was bei meinem Fotorucksack doch eine anstrengende Sache war. Die eigentliche Attraktion, die Wasserfälle von Ourika, waren den Aufstieg nicht wert. Die Fälle von Ouzoude, 210km von Marrakesch entfernt, sind zumindest den Fotos nach grösser und schöner.</p>
<p>Danach hatte wir alle ziemlich Hunger. Es war mittlerweile auch schon 15h00. Etwa 5km das Tal runter haben wir dann unser verdientes Mittagessen bekommen. Marrokanischer Salat und Hühnchen Tajine, als Nachtisch noch frische Früchte und der obligatorische Tee. Um 17h30 waren wir wieder zurück in Marrakesch und in unserem Riad</p>
<p>Eigentlich dachten wir, dass uns die Füsse brennen würden oder die Beine zu schwammig wären um nochmals vor die Tür zu gehen. Doch der Hunger war grösser.  Im Lonely Planet entdeckten wir das <a href="http://www.darzellij.com/">Dar Zellij</a>, ein feines Lokal. Auf dem Stadtplan sah es aus als wäre es ganz in der Nähe, doch haben wir uns getäuscht. Wir fanden nur zum Restaurant mit Hilfe von zwei Halbwüchsigen die uns den Weg zeigen wollten. Sogar sie haben sich zweimal verlaufen, somit gab&#8217;s dann nur 5 Dhs für Beide. Nach dem Klopfen an der schweren Holztür wurde uns geöffnet und wir traten ein. Zuerst wurden wir zu einem Apero gebeten, da noch kein Tisch frei war. Auf dem Dach war eine schöne Lounge eingerichtet, mit Teppichen, Kissen und grossen Kerzen und den typischen Lämpchen. Leider war es etwas frisch, die Nächte in Marrakesch können kalt sein. Das Dar Zellij ist unterteilt in drei Bereiche, zwei Salons &#8211; dort sitzt man etwas höher und eher im Rampenlicht. Und dem Innenhof &#8211; dieser ist die eigentliche Attraktion mit seinen Orangenbäumen. Das Essen, wie auch die Bedienung ist exzellent, hat aber auch seinen Preis. 900 Dhs für 2 Personen, ohne Wein. Zur Unterhaltung sorgten zwei Musiker die sehr dezent im Hintergrund ihre Musik darboten. Nach dem Essen bekamen wir einen Guide der uns aus der Medina führte. Leider kamen wir am falschen Ort aus der Altstadt. So mussten wir uns um knapp Mitternacht nochmals durchfragen. Nicht mal ein Soldat der einen der Königspaläst bewachte konnte uns sagen wo genau wir waren, noch wie wir zu unserem Ziel kommen würden.</p>
<h3>Tag 4</h3>
<div style="float:right;padding-left:5px;"><a rel="lightbox[maroc]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2366598221_61ce891b15.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-77" title="2366598221_61ce891b15" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2366598221_61ce891b15-150x150.jpg" alt="2366598221_61ce891b15" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Für den vorletzten Tag haben wir uns die grossen Parks und Gärten vorgenommen. Zuerst ging es los in den Jardin Majorelle. Zu Fuss war der innerhalb von 15 Minuten erreichbar. Der Eintritt kostet 30 Dhs pro Person. Jacques Majorelle hat den Garten 1924 zur Kolonialzeit Frankreichs angelegt. Heute befindet sich dieser wunderschöne Fleck  Erde im Besitz von Yves Saint Laurent. Man findet Pflanzen von allen Kontinenten, besonders der Teil mit dem Bambus ist sehr schön.</p>
<p>Nach dem Rundgang wurden wir von einem Taxifahrer angesprochen ob er uns eine private Tour durch die Palmeraie anbieten könnte. Eine 2 stündige Rundfahrt mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten run um Marrakesch für knapp 300 Dhs. Der Fahrer war zwar nett, doch Schlitzohren sind sie alle. Erzählungen über Villen und deren Bewohner sind natürlich amüsant, in jeder grösseren Villa war entweder Jean-Paul Belmondo oder Catherine Deneuve zu Hause. Die Palmeraie ist eine künstliche Oase mit ca. 100&#8242;000 gepflanzten Palmen. Eindrücklich!</p>
<div style="float:right;padding-left:5px;"><a rel="lightbox[maroc]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2429389384_d12bd0d902.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-87" title="2429389384_d12bd0d902" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2429389384_d12bd0d902-150x150.jpg" alt="2429389384_d12bd0d902" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Jetzt ging es in die Gerbereien. Für den Rundgang gab es erst mal einen Strauss Minze, den man sich gegen den beissenden Geruch unter die Nase halten konnte. Natürlich gab es nach der Tour noch einen obligatorischen Besuch im Shop. Dort wurden wir von Mumu (Muhamed) mit allem was zu Kaufen war vertraut gemacht. Es gab wirklich schöne Dinger zum Kaufen, aber natürlich zu übertreuerten Preisen. Barbara kam natürlich gleich in Verhandellaune. Nebst den Lederwaren hatte es auch Teppiche zur Auswahl. Unseren haben wir von über 5000 auf 1000 Dhs gedrückt. Mumu hat natürlich immer ein trauriges Gesicht gemacht, aber bestimmt hat er noch genug daran verdient. Noch eine kleine Lederhandtasche obendrauf und versorgt waren wir.</p>
<p>Den Geruch noch einwenig in der Nase fuhren wir weiter mit unserem Taxi in die Innenstadt. Dort noch bei einem Gewürzhändler und Apotheker reingeschaut. Danach war die Rundfahrt zu Ende und wir machten uns wieder zu Fuss auf dem Weg in Richtung des grossen Platzes. Auf dem Weg dort hin haben wir noch in einer Gassenküche etwas zu Mittag gegessen. Nicht nur die Souks im Norden sind interessant auch südlich von Djemaa el Fna gibt es viel zu sehen. Ich liess mich bei einem Barbier noch rasieren, jedes Mal ein Erlebnis. Auf dem Platz wurde ich, kaum stehen geblieben, von Schlangenbeschwörern in Empfang genommen. Super! Plötzlich hatte ich eiskalte Schlangen um den Hals gelegt bekommen. Zwei, drei Fotos später wollten die Typen 100 Dhs für 2 Fotos. Ich liess mich da nicht auf eine Diskussion ein und drückte dem einen 20 Dhs in die Hand und weg waren wir.</p>
<p>Als letzte Station unserer Tour wählte ich Menara, der Sultanspark. Die Anlage befindet sich etwa 5km westlich der Innenstadt. Bis vor wenigen Jahren war der Ort nur für offizielle Besuche geöffnet. Eingebettet zwischen tausenden Olivenbäumen liegt der kleine Pavillion und der quadratische Teich. Zurück ging es mit einem weiteren Taxi. Das Verhandeln mit den Fahrern kann zum Teil sehr lustig sein. Einer wollte 50 Dhs weil er ein neues Taxi gekauft hätte und wir zu zweit sind. Ich habe ihm gesagt, dass wir für die Hinfahrt 30 Dhs bezahlten und somit war der Preis festgeleget.</p>
<p>So viel herumlaufen und gucken macht natürlich hungrig. Nachdem wir in unserem Riad übers Internet ein Restaurant gesucht haben fiel mein Auge auf das <a href="http://www.riad72.com/e_riad.html">Riad 72</a>. Unsere Gastgeber wollten uns eigentlich in ein Touristenlokal mit Bauchtanz und Halli-Galli schicken, liegt uns aber überhaupt nicht. Ganz in der Nähe, 5min zu Fuss, in einer dunklen Gasse und vor einer massiven Holztür standen wir dann und fragten nach, ob sie noch zwei Plätze hätten. Normlerweise wird nur für die Gäste des Riads gekocht oder auf telefonische Voranmeldung, aber wir hatten grosses Glück und kriegten noch den letzten Tisch von insgesammt drei gedeckten. In der Mitte des Innenhofes hat es einen gewaltigen Bananenbaum der über die ganzen drei Etagen hoch geht. Die Stimmung ist noch schöner als im Dar Zeljii am Vorabend. Hier kocht noch die Mutter. Es gibt auch keine Karte, oder nur die für die Getränke. Eine einzige Frage wurde gestellt &#8220;Seid ihr Vegetarier? Nicht? Dann ist ja gut!&#8221;. Zu Essen gab es als Vorspeise eine Orangensuppe und als Hauptgänge ein Hähnchenspiess und Rindertajine mit Gemüse. Dessert gab es auch, selbstgemachter Milchpudding. Hier schmeckt man die Liebe und die Freude am Kochen. Nur der Wein war etwas dünn und säuerlich. Nach diesem kulinarischen Höhepunkt machten wir uns wieder auf den Weg zurück ins Riad Massin. Durch die dunklen Gassen der Souks in der Stille der Nacht.</p>
<h3>Tag 5</h3>
<p>Letzter Tag in Marrakech. Zum letzten Mal das leckere Frühstück von Rachida geniessen. Wir wollten noch einmal durch die ganzen Souks ziehen und Fotos machen. Barbara hat sich noch hier und da unbeliebt gemacht, weil sie die Leute ohne Erlaubnis und ohne Bakshish fotografierte. Na, egal! Letzter Tag = Letzte Chancen auf gute Bilder. Wir sind nochmals zurück zum Riad 72 und haben gefragt ob wir ein paar Bilder machen dürften. Und wir durften! Sehr freundliche Leute dort. Natürlich ist das Riad selbst nicht das günstigste und man trifft auch weniger auf Rucksack-Touristen, aber wenn man sich mal was gönnen will &#8211; der ideale Platz!</p>
<p>Rachida war sehr traurig dass wir bereits am Nachmittag abreisen würden, zudem war noch mein Geburtstag. Eigentlich wollte sie mit Barbara noch in den Hamam, damit sie schön geschmeidig und glatt sein würde für mich. Was auch immer sie damit meinte, wir haben es nicht erfahren. Dafür gab es dann eine leckere Geburtstagstorte für mich. Wie schön und welch Überraschung! Die haben wir dann mit vier Amerikanern, die eben angereist waren im Riad Massin, geteilt.</p>
<div style="float:left;padding-right:5px;"><a rel="lightbox[maroc]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2367487400_6519ed6c8a.jpg"><img style="padding-bottom:5px" title="2367487400_6519ed6c8a" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2367487400_6519ed6c8a-150x150.jpg" alt="2367487400_6519ed6c8a" width="150" height="150" /></a><br />
<a rel="lightbox[maroc]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2366646337_7fcb2f40b6.jpg"><img style="padding-bottom:5px" title="2366646337_7fcb2f40b6" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2366646337_7fcb2f40b6-150x150.jpg" alt="2366646337_7fcb2f40b6" width="150" height="150" /></a><br />
<a rel="lightbox[maroc]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2366628431_fc21478505.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-79" title="2366628431_fc21478505" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2366628431_fc21478505-150x150.jpg" alt="2366628431_fc21478505" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Wir wussten, dass alle zwei Stunden ein Zug in Richtung Casablanca fahren würde. Also organisierten wir unsere Abreise auf den 17h00 Zug. Schnell war ein Taxi gefunden, dass uns für 50 Dhs zum Bahnhof fahren würde. Bei der Hinfahrt haben wir noch das Doppelte bezahlt. Wir lernen schnell! Tickets gekauft und ab in den Zug. Und mit der Abendstimmung fuhren wir dann nach Norden. Für die letzte Nacht haben wir im Internet beim Ibis in Casablanca reserviert. Das liegt auch gleich neben dem Bahnhof Casa Voyageurs. Sehr praktisch um am Morgen in aller Ruhe zum Flughafen zu fahren. Ausserdem war das Ibis auch nur 100 Dhs teurer als das Hotel Central. Und was kann man bei einem Ibis schon falsch machen? Ich stellte aber schon Unterschiede zu den Standards hier fest. Egal, eigentlich waren wir beide nur noch müde und hatten auch Blasen an den Füssen. Geschlafen haben wir tief und fest trotz der unmittelbaren Nàhe zum Bahnhof.</p>
<h3>Tag 6</h3>
<p>Auf das Frühstück im Ibis haben wir verzichtet. Umgerechnet 10 CHF hätte es gekostet. Wir haben uns am Bahnhofskiosk mit Snaks und Getränken eingdeckt &#8211; das reichte. Am Flughafen angekommen wird das Gepäck bereits am Bahnsteig durchleuchtet. Und danach geht der ganze Kontrollwahn wieder von vorne los. Hier ein Formular und mal da anstehen etc.etc. Nach einer Zwischenladung in Orly kamen wir pünktlich um 20h30 in Zürich an. Das war ein schöner Urlaub in Marokko. Und bestimmt nicht der Letzte!</p>
<h3>Bücher</h3>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3829715838?ie=UTF8&amp;tag=cahench-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3829715838">Lonely Planet Marokko (Lonely Planet Deutsche Ausgabe)</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=cahench-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3829715838" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3937793062?ie=UTF8&amp;tag=cahench-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3937793062">Die Stimmen von Marrakesch. SZ-Bibliothek Band 7</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=cahench-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3937793062" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<h3>Tipps</h3>
<p>Gewöhnt euch einen steifen, strengen Gesichtsausdruck an. Und jeden Preis, den ihr genannt bekommt, könnt ihr gelockert vierteln.</p>
<p>Aufpassen beim Henna malen. Viele Frauen bieten ein stylisches &#8220;schwarzes&#8221; Henna an. Lasst die Finger davon. Nehmt das gute alte Henna, schmiert mehr, ist am Anfang grün, aber auch hautfreundlich! Wer in unser Riad Massin zu Rashida geht, die Süsse malt euch das auch, mit original Henna!!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zenitar 16mm f/2.8 Fisheye</title>
		<link>http://www.cahen.ch/2009/01/22/zenitar-16mm-f28-fisheye/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 20:28:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photos]]></category>
		<category><![CDATA[Fisheye]]></category>
		<category><![CDATA[Photo]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Suche nach einem guten und günstigen Weitwinkel Objektiv bin ich in diversen Fotoforen im Internet über die Marke <a href="http://www.zenit-foto.ru/" target="_blank">Zenit</a> und deren Fisheye-Objektive gestolpert. Zenit ist eine russische Firma die in der Nähe von Moskau ihre Kameras und Linsen herstellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich auf eBay einen <a href="http://stores.ebay.ch/East-Wave-BestOptics_W0QQssPageNameZstrkQ3amefsQ3amesstQQtZkm" target="_blank">seriösen Verkäufer</a> mit entsprechend guten Bewertungen gefunden hatte kaufte ich das Objektiv inklusive dem Übergangsstück auf meine Sigma. Für CHF 280 inklusive Porto und Verpackung bekam ich knapp 2 Wochen später ein lustiges Paket aus Weissrussland.</p>
<p><a rel="lightbox[roadtrip]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2609630459_bf74f3f81a.jpg"><img style="margin:1px" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2609630459_bf74f3f81a-150x150.jpg" alt="" /></a><a rel="lightbox[roadtrip]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2610460958_849216451a.jpg"><img style="margin:1px" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2610460958_849216451a-150x150.jpg" alt="" /></a><a rel="lightbox[roadtrip]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2610459762_d1ce904a06.jpg"><img style="margin:1px" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2610459762_d1ce904a06-150x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Im Paket selbst war die lustige Schachtel mit dem interessanten Inhalt, dem Fischauge, eine russische Anleitung, eine mehr oder weniger gut übersetzte mehrsprachige Anleitung, Schutzhülle und 3 Farbfiltern. Schon beim Auspacken fällt auf, dass es sich hier nicht um billige Ware handelt sondern um etwas was als typisch russische Qualitätsarbeit gilt. Man könnte sogar sagen sovjetische Güte! Das Objektiv selbst bietet kein Schnickschnack und lässt sich nur manuell bedienen. Zwischen Linse und Kamera gibt es keine Kommunikation. So fühlt man sich geradewegs in alte Zeiten versetzt.</p>
<p>Noch ein Nachtrag. Das Objektiv selbst ist extrem stabil. Nach einem Missgeschick in Wien ist mir das Objekiv aus ca. 1m Hohe auf einen Steinboden gefallen. Ausser einem kleinen Kratzer am Gehäuse ist nicht zu sehen und auch die Funktion wurde nicht eingeschränkt. Somit erhält das Teil von mir das Prädikat &#8220;äusserst Robust&#8221;.</p>
<p>Das ist eine weitere Anmerkung</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Richtig Zählen mit 7-Segment LED</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 09:31:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arduino]]></category>

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		<description><![CDATA[Als nächste Herausforderung mit meinem Arduino wollte ich den viel beschriebenen Maxim 7221 Chip ausprobieren. Mit diesem Chip können bis zu 64 LEDs über 3 Pins des Arduino angesteuert werden. Anstelle von 64 LEDs nahm ich erst mal vier 7-Segment LEDs.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3195/2984203425_4e658365e8.jpg" alt="7-segment" /></p>
<p>
Mit Hilfe der LedControl Library war es nicht besonders schwierig erste Ergebnisse hinzukriegen. Die Befehle sind selbsterklärend und man kann nicht viel falsch machen, ausser die ganze Sache falsch zu verkabeln. Mein Ziel ist es eine kleine Uhr zu bauen, die mit Hilfe eines DCF 77 Funkempfängers sehr genau läuft und dabei noch schick aussieht. Bei sparkfun.com gibt es 15cm hohe 7-Segment Elemente. Die sind mein Ziel! </p>
<p>Der Code selbst ist einfach. Da jede Ziffer einzeln angesprochen wird muss man auch entsprechend zählen. Die Variablen e (einer), z (zehner), h (hunderter) und t (tausender) werden erstmal auf 0 gesetzt. Danach wird erstmal die Helligkeit des Displays gesetzt. Nun beginnt die Schleife. Bei jedem Durchgang wird ausserdem noch ein Potentiometer abgefragt und der Wert als Verzögerung zwischen dem Hochzählen verwendet.</p>
<p>Viel Spass beim Nachbauen!</p>
<pre>
#include "LedControl.h"
LedControl lc=LedControl(12,11,10,1);
unsigned int delaytime = 1000;
unsigned int e=0;
unsigned int z=0;
unsigned int h=0;
unsigned int t=0;

void setup() {
  lc.shutdown(0,false);
  lc.setIntensity(0,9);
  lc.clearDisplay(0);
}

void loop() {
  lc.setChar(0,0,e,false);
  lc.setChar(0,1,z,false);
  lc.setChar(0,2,h,false);
  lc.setChar(0,3,t,false);
  delaytime = analogRead(0);
  delay(delaytime);
  e +=1;
  if (t == 10) {
    delay(2000);
    lc.clearDisplay(0);
    z=0;
    h=0;
    t=0;
    e=0;
  }
  if (h == 10) {
       z = 0;
       h = 0;
       e = 0;
       t += 1;
  }
  if (z == 10) {
       z = 0;
       e = 0;
       h += 1;
  }
  if (e == 10) {
       z += 1;
       e = 0;
  }
}
</pre>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Arduino Open Source Clock</title>
		<link>http://www.cahen.ch/2009/01/21/arduino-open-source-clock/</link>
		<comments>http://www.cahen.ch/2009/01/21/arduino-open-source-clock/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 11:36:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arduino]]></category>
		<category><![CDATA[clock]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich jetzt auch zu den Mikrocontroller Freaks gehöre und kräftig am herum experimentieren bin mit meinem Arduino Decimilla, kann ich schon einen Beitrag an die Community leisten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Quelltext zu der Arduino Open Source Clock auf <a href="http://www.faludi.com/projects/open-source-arduino-clock/">http://www.faludi.com/projects/open-source-arduino-clock/</a> war leider nicht eingerückt formatiert und enthielt ausserdem noch eins zwei Fehler.</p>
<p><iframe src="http://cahen.ch/assets/2008/8/12/arduino_open_source_clock.pde" width="450" height="650" name="source"><br />
</iframe></p>
<p>Es ist absolut wichtig das Einrücken des Codes beachtet wird, sonst kann der Code nicht kompiliert und auf den Microcontroller geschickt werden. Im Original wurde ausserdem diese Zeile falsch geschrieben:</p>
<pre>
       for (int i=0; i&lt;numBlinks; i++) {
</pre>
<p>Die Funktion blinkLED ist nicht lebenswichtig für den weiteren Verlauf und wird nur kurz bei void setup() aufgerufen.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lanzarote (17.11.-25.11.2007)</title>
		<link>http://www.cahen.ch/2009/01/20/lanzarote-1711-25112007/</link>
		<comments>http://www.cahen.ch/2009/01/20/lanzarote-1711-25112007/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 19:03:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trips]]></category>
		<category><![CDATA[Lanzarote]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Herbsturlaub in Lanzarote. Die Tücken von LastMinute Urlauben und wie man trotz günstigem Preis Glück bei der Unterkunft haben kann. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Herbsturlaub in Lanzarote. Die Tücken von LastMinute Urlauben und wie man trotz günstigem Preis Glück bei der Unterkunft haben kann.<br />
<span id="more-138"></span></p>
<h3>Vorbereitung</h3>
<p><img id="floatright" src="http://farm3.static.flickr.com/2125/2126045027_c366f0b4d6_m.jpg" alt="" /><br />
Ich fand die Vorbereitung sehr witzig (Barbara). Zuerst wollten wir auf die Malediven&#8230; weil, Sonne, warm, um diese Zeit&#8230;da geht eigentlich nur was, was weit weg ist.</p>
<p>Dann war Mauritius im Gespräch, dann Djerba&#8230; Kanaren wollte der Andi überhaupt nicht&#8230; dann war gar nicht klar, ob wir überhaupt noch in Urlaub sollen&#8230; aber wir haben diesen Urlaub gebraucht.</p>
<p>Tja, und dann hat plötzlich mal der, mal der von Lanzarote erzählt, und wir haben uns die ganze Sache mal angeschaut:</p>
<li>Flugzeit 4 Stunden</li>
<li>Temperatur Ende November zwischen 23 und 25 Grad</li>
<li>Wasser ca 20 Grad</li>
<p>das klang vernünftig.</p>
<p>Wir haben dann auf l&#8217;tur die Angebote geschaut, zwei Tage verfolgt, was unser Favorit so preislich macht, als er dann immer stieg und die Plätze immer weniger wurden, haben wir uns an einem Sonntag Nachmittag ins Auto gesetzt, sind nach Zürich zum Flughafen und haben gebucht.</p>
<p>So richtig untypisch für uns&#8230;Tourimässig, Lastminute, Apartmentanlage im Touristenort Puerto del  Carmen.<br />
Das war die Vorbereitung&#8230;Fertig..</p>
<h3>Hinfahrt und Flug</h3>
<p>Wir sind von Frankfurt/Main aus geflogen. Das hat preislich ganz schön was ausgemacht, nicht Zürich zu nehmen. Die Bahntickets sind für CHF 99.- Hin/Zurück pro Person auch nicht teuer. Diesen Spezialpreis  gibts aber nur von l&#8217;tur und die Tickets sind erst ab Grenze Deutschland. Für die Fahrt bis zur Grenze, muss man also in der Schweiz noch Billets lösen.</p>
<p>Die Zugfahrt hat ,mit einmal umsteigen, 5 Stunden gedauert, wir sind nachts um drei geflogen&#8230;das war schon etwas mühsam, aber es hat sich gelohnt, weil wir dann schon den ganzen Tag auf Lanzarote hatten.</p>
<p>Der Rest, wie immer: wir kamen am Fernbahnhof Frankfurt Airport an, auf zu Terminal 2, einchecken, warten, schlafen, einsteigen, schlafen, aussteigen&#8230;Paradies! Dazu wäre noch zu sagen, dass wir in Zukunft IMMER fragen werden, mit welcher Fluggesellschaft wir fliegen. Dieses Mal war es die TUI Fly.<br />
Das war so ziemlich der unbequemste und unfreundlichste Flug, den wir je hatten.Sogar eine bekannte deutsche Billigairline bietet mehr Platz und freundlicheres Personal. Beim Hinflug haben wir hauptsächlich geschlafen, beim Rückflug habe ich, die ich wirklich gutmütig bin, sogar drüber nachgedacht, mich über das unverschämte, dämliche Personal zu beschweren. Wir kamen uns vor, wie in einer Sardinenbüchse, ich hab relativ lange Beine, die standen die ganze Zeit PRESS am Vordersitz an. Der Kamikazepilot tat dann beim Landen noch seins dazu, und das Personal hatte dieses eingefrorene Grinsen, nach dem Motto: Du Arschloch, was fliegst Du auch mim Flieger. Ausserdem haben sich  die Stewards lautstark über Vorgängerpassagiere lustig gemacht&#8230;naja. Die Insel hat für alles entschädigt!</p>
<h3>1. Tag</h3>
<p>Es war nicht warm, die Sonne hat nicht geschienen&#8230;Aber: es war auch erst sieben Uhr morgens auf Lanzarote.<br />
Wir haben einen Jeep Wrangler gemietet. Für sagenhafte € 189.-, für eine Woche. Wir warteten auf irgendeinen Knaller&#8230;hatten natürlich auch noch die Unterlagen für die Reservierung zu Hause vergessen, dank mir <img src='http://www.cahen.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> , hatten also nur die Reservierungsnummer, die wir uns unterwegs an nem Internetterminal schnell rausgeschrieben haben.</p>
<p>Der Knaller war, dass alles gut war. Die Nummer reichte, es war tatsächlich ein Wrangler Jeep, mit Dach&#8230;andere Vermietungen hatten Jeeps nur ohne Dach. Unsere hiess übrigens: <a href="http://www.autoreisen.es" target="_blank">www.autoreisen.es</a></p>
<p>Und los gings&#8230;Es gibt nur wenige Strassen auf Lanzarote, diese sind relativ gut ausgeschildert, so haben wir unser Aparthotel auch schnell gefunden.</p>
<div id="floatright"><a rel="lightbox[lanzarote]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2126772408_a5ea2f8dff.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-146 alignnone" title="Playa de Papagayo" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2126772408_a5ea2f8dff-150x150.jpg" alt="2126772408_a5ea2f8dff" width="150" height="150" /></a></div>
<p><a href="http://www.balcondelmar.com/" target="_blank">Balcon del Mar</a> hiess es. Wir konnten erst um eins einchecken,  aber unser Gepäck dort parken.<br />
Wir haben uns erst mal was zu essen und nen Kaffee gesucht. das war wichtig! Dann dachten wir&#8230;Hurra, die Sonne fängt an zu scheinen, lass uns einen Strand suchen, mal die Füsse ins Meerwasser strecken&#8230;auf Urlaub einstellen.</p>
<p>Und nach dem Kaffee, war ich auch endlich aufnahmefähig für einen der schönsten Orte dieser Welt.<br />
Wir haben uns die Papagayo Strände ausgesucht&#8230;wir haben uns klugerweise nicht davon abschrecken lassen, dass die Strasse plötzlich aufhörte&#8230;wir hatten ja nen Jeep *grins*. Man muss bezahlen, um zu den Papagyo Stränden zu kommen, das ist aber auch sehr sinnvoll, der Preis beträgt € 3 pro Fahrzeug. Die ProllTouris bleiben weg, ausserdem ist es ein Naturschutzgebiet. da sollte nicht jeder drin rumfahren.</p>
<p>Tja&#8230;Jeepfahren ist was TOLLES, auch ein Traum von mir, der damit erfüllt wäre&#8230;Und dieser Traum wurde wahr auf einer Insel, die alle meine Erinnerungen an &#8220;Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer&#8221; wieder aufleben liess, leider gibts keine Bahnlinien auf Lanzarote.</p>
<p>Also wer dieses Buch gelesen hat und gerne mal hin will: macht Urlaub auf Lanzarote!!<br />
Es ist eine sehr karge Insel&#8230;man muss schon genau hinsehen, um die Lebendigkeit zu sehen.</p>
<p>Aber zuerst wollten wir nur mal ans Meer!</p>
<p>Und dann&#8230;nach einem kurzen Abstieg durch die Klippen war  es da auch. Türkisblau, bewegt, aber nicht wild ,an einem ganz feinen sandigen Strand. Meine Schuhe flogen sofort aus, meine Jeans waren schnell hochgekrempelt, Barbara in ihrem Element. Andi war noch etwas zurückhaltend, weil das Wasser war sooooooo kalt. <img src='http://www.cahen.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Es war windig, aber was ist das für ein schöner Geruch, der einem so in die Nase kommt&#8230;was hatten wir das Meer vermisst!<br />
Die Papagayo Strände sind  in mehrere Abschnitte aufgeteilt. Einer davon ein FKK Strand. Der ist zwischen zwei grösseren Abschnitten, ich glaube, man sollte Badeschuhe dabei haben, weil man über ein paar Steine klettern muss um hinzukommen. Wir sind keine FKK-ler, deshalb kann ich nicht mehr darüber berichten.</p>
<p>Um für sich selber den besten Strand rauszufinden, sollte man sich einfach alle angucken. Die Abstände sind nicht weit, man verliert also keine Zeit, aber man gewinnt ne Menge schöner Eindrücke!</p>
<p>Wir haben uns an diesem ersten Tag dann erstmal ein wenig umgeschaut. Geldautomaten gesucht, und gestaunt, gestaunt gestaunt.<br />
Die meisten Leute sagen von Lanzarote, es sei schwarz&#8230;für mich ist diese Insel rot!</p>
<p>Irgendwann konnten wir dann in unser Apartment, das sehr schön war. Einfach aber sehr romantisch. Der Balcon del Mar ging tatsächlich zum Meer.</p>
<div id="floatright"><a rel="lightbox[lanzarote]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2126773868_8ed127d19f.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-147" title="Balcon del Mar" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2126773868_8ed127d19f-150x150.jpg" alt="2126773868_8ed127d19f" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Die Anlage ist übersichtlich und sauber. Es ist zwar scheinbar nicht weit zum Meer, aber vom Hotel aus gibt es keinen Zugang zum Strand! Man sollte auch nicht zu pingelig sein, in dieser Anlage. Die Türen sind nicht ganz dicht, was auch mal den ein  oder anderen Käfer anlockt. Ich empfehle eigene Handtücher mitzunehmen. Das war das Einzige, was mich gestört hat, dass die Handtücher wirklich stanken. Sie wurden zwar anstandslos ausgetauscht, als wir es beanstandeten, aber das verbesserte die Lage nicht.</p>
<p>Wir sind dann einfach nochmal zur Erkundungstour losgefahren, und hatten grosses Glück, genau zum Sonnenuntergang nach<em> Femes</em> zu kommen.Dort treffen sich jeden Abend  an der Dorfkirche Leute, weil man da wirklich einen fantastischen  Ausblick aufs Meer und auf einen wunderbaren Untergang der Sonne hat. Direkt an diesem Aussichtspunkt hat es auch noch ein Cafe-Restaurant, so dass man auch nicht auf dem Trockenen sitzen muss.</p>
<p>Wir sind dorthin gekommen, weil wir in einem Reiseführer gelesen haben, dass es dort die<em> Casa Emiliano</em> gibt, bekannt wegen seiner Spezialitäten, die da sind: Fisch, Ziege&amp;Huhn. Ausserdem gibt es dort die beste <em>Mojo</em> auf der ganzen Insel.  Mojo, ist eine Sosse, die hauptsächlich aus Knoblauch besteht. Es gibt sie in rot und grün. Sie wird zu jedem Essen gereicht, und man isst sie zu den <em>pappas arrugadas</em>, was Runzelkartoffeln sind, die in Salz gekocht werden. Allerdings ist die Mojo aber auch nur am Sonntag so speziell. Wir sind nämlich tatsächlich nur wegen dieser grünen <em>Mojo</em> nochmal hingegegangen, am folgenden Samstag, da war sie nicht mehr so aussergewöhnlich.</p>
<p>Probiert auf jeden Fall mal die Zwiebelsuppe. Richtig ist sie mit Weissbrot und Käse überbacken.<br />
Auch der Eintopf ist prima!</p>
<p>Was uns den Geschmacksorgasmus beschert hat, war das Bienmesabe&#8230; es wird mit Vanilleglace serviert, lasst euch überraschen.<br />
Mit <em>Emiliano</em> war auch unser erster Tag um..wir wollten nur noch schlafen. Andi konnte sich nicht mehr bewegen&#8230;die Portionen sind nämlich nicht zum verhungern!</p>
<h3>2.Tag</h3>
<p>Nach einem ausgedehnten Frühstück habe ich beschlossen heute an den Strand zu fahren. Wir so als Bleichgesichter, ausserdem war der Wetterbericht so, dass es ab Dienstag etwas windiger werden sollte, und heute schien die Sonne. Also auf zum Papagayo. Wir haben uns den Abschnitt <em>Papagayo</em>ausgewählt. Im Strandoutfit, also mit Flip Flops ist es lustig den Abstieg vorzunehmen. Die Buchten sind klein, im Bereich der Felsen auch relativ windfrei, das Wasser wahnsinnig sauber und man kann ohne Bedenken Kinder mitnehmen, die haben da viel zu gucken und der Strand geht seicht ins Wasser über. Es ist aber immer noch der Atlantik&#8230;nicht vergessen, genau wie in der Karibik&#8230; Oberhalb der Bucht ist eine kleine Kneipe, (leider ohne Klo), der Kellner oder Inhaber von dort gestaltet Sandsteinskulpturen, die er dann in dieser Bucht auch ausstellt.</p>
<p>Nach dem Strand hatten wir erst mal Hunger, naheliegend war dann Playa Blanca, wir haben uns mal die Strandpromenade angeschaut, und in einem der vielen schlechten Restaurants gegessen. Also nicht generell schlecht, aber es ist eben typisch: es gibt überall das Selbe, leichte Preisunterschiede&#8230;schnell wieder weg, weil: wir wollten ja lieber am Abend noch lecker und landestypisch essen gehen.</p>
<p>Das konnten wir auch, sogar in Puerto del Carmen am alten Hafen, <em>la Casa Roja</em>. Nicht abschrecken lassen, dass es etwas vornehm aussieht, man bekommt dort alles, vor allem guten Service, und lecker Essen zu einem guten Preis.</p>
<p>Wir bevorzugen übrigens immer den Hauswein zum Essen, damit haben wir nich nie was falsch  gemacht. Auch nach diesem leckeren Menu waren wir einfach nur noch müde.Gute Nacht!</p>
<h3>3. Tag</h3>
<p>Wir haben am Vorabend noch beschlossen, heute seeehr früh aufzustehen, um einen Sonnenaufgang zu schauen und natürlich zu fotografieren. Ein Ort war schnell gefunden, in <em>Costa Teguise</em> gibt es unbebaute Strandabschnitte. An einem haben wir uns ausgebreitet. Andi hat alles aufgebaut, um den perfekten Sonnenaufgang festzuhalten, ich habe mich auf einer Matte niedergelassen, und die Stimmung genossen. Es gibt sogar Tourischiffe, die einem &#8220;durch&#8221; den Sonnenaufgang schippern. Gott sei Dank uns nicht direkt vor die Linse. Und DAS ist das Ergebnis: enjoy it:</p>
<p><a rel="lightbox[lanzarote]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/sunrise_lanzarote_crop_small.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-152" title="sunrise_lanzarote_crop_small" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/sunrise_lanzarote_crop_small.jpg" alt="sunrise_lanzarote_crop_small" width="450" height="170" /></a></p>
<p>Jetzt erst mal auf nach Norden, wir wollen heute nämlich auf den Spuren von César Manrique wandeln.<br />
Anfangen wollen wir mit dem<em> Mirador del Rio</em> in der Nähe von Orzola. Wenn man in die Manrique Region kommt ist alles superb ausgeschildert, mann kann keinen der sehenswerten Orten verpassen!<br />
Wir haben uns erst mal einen Kaffee in Orzola gegönnt. Dieser Ort ist wahnsinnig schön. Es gibt da eigentlich nur dieses Cafe in der Mitte des Mini-Ortes. Aber hier erlebt man einfach die Gelassenheit der Inselbewohner. Hier sind mehr die Backpacker unterwegs, es ist also weit weg von touristisch. Die Männer trinken um acht hier schon ihren Carajillo&#8230;dann sitzen sie am Hafen und erzählen..traumhaft schön, wenn man die spanische Mentalität liebt.</p>
<div id="floatleft"><a rel="lightbox[lanzarote]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2126011119_9a14189931.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-141" title="Mirador del Rio" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2126011119_9a14189931-150x150.jpg" alt="2126011119_9a14189931" width="150" height="150" /></a></p>
<p><a rel="lightbox[lanzarote]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2126005935_cbcc3bf67c.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-140" title="Mirador del Rio" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2126005935_cbcc3bf67c-150x150.jpg" alt="Mirador del Rio" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Von dort aus ab den Berg hoch, zum <em>Mirador del Rio</em>. Das Gebäude fügt sich wunderbar unauffällig in das Landschaftsbild. Es ist Gott sei Dank noch nicht viel los, also auf zur ersten Berührung mit César Manrique.Er hat diesen  Aussichtspunkt gebaut, zuerst aber Tickets kaufen. Es gibt Kombitickets, die sich auf jeden Fall rechnen. Wir nehmen die mittlere Variante: 6 Sehenwürdigkeiten für €32.-<br />
Schon der erste Eindruck besticht: nahezu alles ist gemauert, Regale, Sofa, Treppen, alles harmonisch abgerundet, weiss, hell, man hat von fast überall Blick nach draussen, es ist aber alles andere als kalt. Holzboden, dezente gut platzierte Beleuchtung, natürliche und elektrische. Eine Symbiose von Vorhandenem und Eingepasstem.Ich muss sagen, ich als alter Dalí Fan, bin nun auch ein Fan von Manrique Architektur!</p>
<p><img src="http://www.cahen.ch/assets/2008/1/6/pano_small.jpg" alt="" /></p>
<p>Und dieser Ausblick&#8230;man sieht nahezu über die komplette Nordinsel und rüber auf die Schönheit <em>La Graciosa</em>. Ich bin mal wieder überwältigt von dem Freiheitsgefühl, das mich überkommt. Unterstützt von der steifen Brise, die ich aber als sehr angenehm empfinde. Gehört hier irgendwie dazu. Wir bleiben noch eine Weile, staunen vor uns hin, aber irgendwann müssen wir uns losreissen.</p>
<p>Auf dem Weg nach unten kommen wir inmitten von Rebbergen an einer Bodega vorbei <em>Los Almacenes</em>, ein herziges kleines Anwesen, wo man selbstgemachte Köstlichkeiten bekommt, die einem sofort auch zum Probieren angeboten werden.</p>
<div id="floatleft"><a rel="lightbox[lanzarote]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2126015915_dca94f36d7.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-142" title="Barbara bei der Weinprobe" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2126015915_dca94f36d7-150x150.jpg" alt="Barbara bei der Weinprobe" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Natürlich gibt es auch die üblichen Mitbringsel, die man auch sonst überall auf der Insel findet, ABER: hier sind sie am billigsten! Also schlagt zu!<br />
Wir haben langsam Hunger und hier gibt es an der Abzweigung, wenn man vom Mirador kommt, das <em>Volcán de la Corona</em>. Es gibt zwar eine grosse Speisekarte, aber eigentlich ist die nur am Abend gültig, also nehmen wir das &#8216;Menu del Dia&#8217;. Eine sehr gute Entscheidung. Kanarische Hausmannskost vom Feineren, inklusive wieder dem Hauswein. Zum Abschied noch ein Likörchen aus der eben besuchten Bodega, unsere Stimmung ist dann mindestens so sonnig, wie der Tag!</p>
<p>Als nächstes geht es zu den <em>Cueva de los verdes</em>. Es gibt nur geführte Besichtigungen in ein faszinierendes vulkanisches Höhlensystem. Der Besuch dauert etwa 50 Minuten, macht nicht den Fehler, wie wir, leert vorher die Blase. Dann kann man es sicher mehr geniessen. Es ist sehr eindrücklich. In einem erkalteten Lavastrom rum zu spazieren, das macht man ja  nicht alle Tage. Es gibt auch noch die ein oder andere Überraschung drinnen zu sehen, wie optische Täuschungen, oder Gesteinsfarben, die die Gestalt eines Gespenstes haben. Auf jeden Fall mitmachen!</p>
<p>Ohne Unterbrechung zu den <em>Jameos del Agua</em>, sogar die Klos sind im Stil von Herr Manrique gebaut, und Pipi machen kann so entspannend sein.<br />
Dieser Platz fasziniert mich sehr. Hier gibt es eine sogenannte Lavablase, mit Wasser gefüllt. Wein eigenes Universum, denn hier leben ganz kleine weisse Krebse, die an sonst keinem Ort der Erde zu finden sind. Das ganze wird noch von sphärischen Klängen begleitet, ich glaube, wir sassen da fast ne Stunde und liessen das auf uns einwirken.</p>
<p>Drumrum sind wunderbare Dekoideen, wenn man viel Platz hat natürlich nur! Ein Steingarten der schöneren Art. Einfach ein traumhaft schöner Ort, nur gestört durch die anderen Touristen&#8230;aber das lässt sich leider nicht vermeiden.Aus dem Garten vorbei an diesem gigantischen Schwimmbassin, das aus einer weiteren Lavablase entstand, kommt man in ein Gebäude, das wohl auch teils teils Wohnhaus von César Manrique war, aber weiter ausgebaut wurde und heute eine seismographische Forschungsstation ist.<br />
Das Ganze ist wieder unglaublich gut in die vorhandene Landschaft eingepasst. Das ist auch das, was mich am meisten beeindruckt, das, was da ist wird einfach mit eingebaut, ohne das Bestehende zu verletzen. Der Mann hat sich wirklich Gedanken gemacht.</p>
<p>Mittlerweile ist es schon später Nachmittag. Wir haben in der Bodega Tischsets mit einem sehr schönen Motiv gesehen, der Besitzer sagte uns, das sei <em>Los Hervideros</em>. Da das auf dem Weg nach El Golfo und auch den Salinen dort liegt, machen wir eine Reise quer durch Lanzarote vom Norden in den Süden. Und was soll ich sagen? Es lohnt sich. Los Hervideros ist einfach ein Küstenabschnitt, an dem sich der Atlantik in einer sehr zerklüfteten Lavalandschaft bricht.<br />
Das bringt eine sehr schöne Geräuschkulisse, und natürlich auch Wellen zutage.</p>
<div id="floatright"><a rel="lightbox[lanzarote]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2126022211_cc8816d300.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-143" title="Los Hervideros" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2126022211_cc8816d300-150x150.jpg" alt="Los Hervideros" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Ich denke die Bilder sprechen für sich. Am Imposantesten ist es wohl auch dann, wenn der Atlantik nicht ganz ruhig ist, also zu der Zeit, wo wir dort waren!<br />
Wir kommen an den Salinas de Janubio vor El Golfo vorbei, es ist sehr spannend zu sehen, was für eine Knochenarbeit es ist, aus dem Salzwasser das Salz zu gewinnen.<br />
Da es langsam schon zu dämmern beginnt, machen wir uns jetzt aber auf, den nächsten Sonnuntergang von den <em>Montanas del Golfo </em> zu gucken.</p>
<div id="floatright"><a rel="lightbox[lanzarote]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2126800930_9faf05f658.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-148" title="Sonnenuntergang bei El Golfo" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2126800930_9faf05f658-150x150.jpg" alt="Sonnenuntergang bei El Golfo" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Es dauert etwa 5 Minuten den Aufstieg vorzunehmen, und man hat eine super Aussicht auf das Meer und auf den Kratersee <em>Charco de los Clicos</em>. Leider spielen uns die Wolken einen Streich und kurz vor Sonnenuntergang ziehen sie vor die Sonne&#8230;aber: das hier ist trotzdem dabei rausgekommen.</p>
<p>Danach suchen wir wieder was zu essen&#8230;heute Abend eher nicht so erfolgreich. Wir sind platt, und gehen blöderweise wieder in Puerto del Carmen, zu einem Mexikaner, der aber multikulturelle Küche anbietet. Ein Touritempel vor allem für Engländer. Wir beeilen uns, um da wieder weg zu kommen. Gute Nacht!</p>
<h3>4. Tag</h3>
<p>Heute nutzen wir unser Ticket weiter und fahren in den <em>Parque National de Timanfaya</em>. Von weitem gesehen haben wir das schon, aber es ist schon ein besonderes Gefühl, in dieses so tragische und doch so faszinierende Gelände hinein zu fahren. Es ist einfach ein riesiges Gebiet, dem man ansieht, was es für ein Unheil gebracht hat. Aber wäre das alles so nicht passiert, wäre auch Lanzarote nicht das, was es ist.<br />
Man kann nur bis zum haupten Touripunkt fahren. In das Gebiet und auf oder an die Feuerberge, wie die Timanfaya von den Einwohnern genannt werden, fahren nur die speziellen Busse. An dem Aussichtspunkt gibt es ein Panoramarestaurant, wo man Poulet and so one vom Lavagrill haben kann.</p>
<div id="floatright"><a rel="lightbox[lanzarote]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2126027393_da3a14c849.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-144" title="Der Vulkangrill im Besucherrestaurant von Timanfaya" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2126027393_da3a14c849-150x150.jpg" alt="Der Vulkangrill im Besucherrestaurant von Timanfaya" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Ausserdem gibt es eine sehr imposante Vorführung darüber, wie kuschelig warm es etwa 10m unter den Füssen momentan so ist. Lasst euch überraschen&#8230;es ist sehr witzig und völlig unvorhersehbar&#8230;ein Vulkan eben.<br />
Wir schauen und staunen und beginnen dann die Rundfahrt. Und da ist es wieder, dieses Jim Knopf Gefühl. Man wird wirklich an das Geschehen gefahren. Man kann in die Timanfaya Krater reinschauen. Dir Gegend ist beängstigend, faszinierend, atemberaubend schön, vielfältig. Es gibt eine ganz eigene Flora und Fauna. Das finde ich besonders spannend: egal was passiert, egal wie die Erde hinterher aussieht, es wird immer Lebewesen geben, die es für sich ausnutzen werden. Toll anzusehen.</p>
<p>Man sollte nicht ängstlich sein, wenn man diese Tour mitmachen will. Es geht auf sehr kurvigen schmalen Wegen, die nach der Seite unbefestigt sind ziemlich weit nach oben und rundrum.Und das Ganze mit spanischem Fahrertemperament. Aber es ist ein sehr eindrückliches Erlebnis.</p>
<p>Wir wollen nach diesem spannenden Morgen den Tag etwas ruhiger verbringen, also führt uns unser Weg weg von der ach so touristischen Ostküste an die Westküste, nach <em>La Caleta</em>. Wir machen auf dem Weg dorthin noch einen kleinen aber feinen Ausflug ins Gelände, da es dorthin noch keine ausgebaute Strasse gibt. Wir landen an irgendeinem Strandabschnitt, wo es keine Menschen hat und wir beschliessen einfach ein wenig umherzuwandern und lustige Bilder zu machen. Und was soll ich sagen&#8230;die schönsten Sachen passieren ja dann, wenn man sie nicht erwartet. Es kommen nämlich nach und nach vier bis fünf Wellenreiter, denen wir gespannt zuschauen, wie sie sich immer weiter in die Brandung schmeissen.</p>
<div id="floatright"><a rel="lightbox[lanzarote]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2126031839_8e0ed59bc1.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-145" title="Surfer im kalten Atlantik" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2126031839_8e0ed59bc1-150x150.jpg" alt="Surfer im kalten Atlantik" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Wir sitzen einfach in den Steinen, schauen den Surfern zu, den Vögeln zu, geniessen die Ruhe und den Geschmack von Salz und ich muss sagen, das war der Ort, an dem es mir fast am Besten gefallen hat. Irgendwann macht die Seeluft aber durstig und hungrig und wir fahren nach <em>Teguise</em>. Eine sehr gute Entscheidung. Das ist ein sehr schmucker Ort, der einzige auf Lanzarote übrigens, der eine &#8220;Altstadt&#8221; hat.</p>
<div id="floatright"><a rel="lightbox[lanzarote]" href="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2126810616_d7d5c333c4.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-149" title="Cafe Cejas" src="http://wp.cahen.ch/wp-content/uploads/2009/01/2126810616_d7d5c333c4-150x150.jpg" alt="Cafe Cejas" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Wir finden auch sofort ein Cafe<em>Casa Cejas</em>, es ist mitten im Ort  und ist von aussen sehr unscheinbar, innen in verschiedenen Stilen beeindruckend hergerichtet. Das Highlight ist ein überdachter Innenhof, man sitzt, wie auf einer kleinen Rambla. Es gibt leckere Teesorten, Kaffee, was das Herz begehrt, selbst gebackenen Kuchen und sonst noch kleine Köstlichkeiten.<br />
Was auffallend ist, ist die Sauberkeit&#8230;ein Traum.</p>
<p>Nach der kleinen Stärkung machen wir uns auf, Teguise zu erkunden. Es gibt viele kleine spezielle Läden, in die es sich lohnt einfach mal reinzuschauen. Geht auch in die Kirche, sie ist wunderschön. Witzig ist vor allem die Universität&#8230; VORSICHT, in dem Baum vor der Uni sind hunderte von Vögeln. Die Geräuschkulisse ist zwitschernd, und die Wahrscheinlichkeit, dass einer davon grad verdaut, sehr hoch <img src='http://www.cahen.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Unser Inselmitbringsel ist auch aus Teguise, ein Eisengecko, aus einem der vielen süssen Läden um den  Marktplatz rum.Eine wahre Fundgrube finden wir auf unserem Streifzug, das <em>Emporium</em>. Es ist ein Flohmarkt für asiatische Artikel. Ich weiss nicht, wie ich es sonst beschreiben soll&#8230;es gibt von allem, was man mit China, Japan, Tibet, Indien in Verbindung bringt, etwas.</p>
<p>Abschliessen wollen wir unseren Abend mit einem leckeren Essen im <em>La Tahona</em>. Es ist eine Einheimischenchnelle, wo noch richtig nach Mama Lanzarote Art gekocht wird. Wir geben uns die volle Ladung: Ziegenkäse, Eintopf, Fleisch und als krönender Abschluss der Süsskartoffelkuchen.<br />
Dazu gibts wieder Hauswein, der haut uns fast um, so lecker. Alles ist einfach, ohne Schnickschnack serviert, ehrliche, herrliche Hausmannskost gewohnt spanisch preiswert.<br />
Jetzt ist es wieder spät, wir vollgefuttert&#8230;ab ins Bett, gute Nacht!</p>
<h3>5. Tag</h3>
<p>Heute nehmen wir uns das Haus des Meisters vor. Es ist in <em>Tahiche</em> und heisst <em> Fundación César Manrique</em>. Es ist nicht im Kombiticket mit drin, das Geld des Eintritts wird aber genutzt, um das Haus und alle Manriqueeinrichtungen in Schuss zu halten. Es lohnt sich allemal!</p>
<p><img src="http://www.cahen.ch/assets/2008/1/14/fondacion_cesar_manrique_small.jpg" alt="" width="450" height="100" /><br />
Es ist wieder ein &#8220;Guckorgasmus&#8221;. Das Haus ist eine perfekte Symbiose von drinnen und draussen, hell und dunkel, Natur und um die Natur drumrum gebaut. Es gibt bauliche Parallelen mit dem Haus von Salvador Dalí, aber die beiden sind natürlich in keinster Weise miteinander zu vergleichen! Ich mag hier jetzt nicht zu sehr schwärmen und verraten&#8230;nur so viel: ohne zu überlegen würden wir es sofort nehmen! Ein Traum. Von Tahiche gehts dann ab nach <em> Guatiza</em> in den <em> Jardin de Cactus</em>. Es ist die gösste Sukkulentensammlung in Europa, wunderbar angelegt in einem Lavaterrassengarten, der aussieht, wie eine Arena. Die Gebäude sind wieder vom Meister himself designt, einfach hingehen, schauen, staunen, entspannen!Nach den ganzen Eindrücken haben wir wieder mal Hunger und wir nehmen uns eine Tapasbar aus unserem Reiseführer vor. Sie ist in <em>Mala</em>. Angeblich ein superschöner Ort, in dem sich die ganzen Deutschen niedergelassen haben&#8230;uns haut es jetzt nicht vom Hocker, da gibt es wirklich schönere Orte auf Lanzarote. Die Bar heisst <em>Don Quijote</em> und wird von einem Deutschen geführt. Die Tapas sind irre lecker, der Inhaber ein wenig kauzig, aber für einen Deutschen doch schon recht nett.<br />
Mala nehmen wir als Ausgangspunkt uns das oasenartige Inselinnere anzuschauen. Wir fahren also nach <em>Haría</em> und von dort aus die Serpentinen hoch und runter, wieder nach <em>Teguise</em>. Das Besondere am Inselinneren ist, dass es in einem feuchtigkeitsspeichernden Tal liegt, und dort wunderschöne Pflanzen und viel grün zu finden ist. Für Lanzarote eine eher untypische Vegetation, aber eben in dieser gigantischen Lavagesteinskulisse.Langsam wird unsere Zeit knapp&#8230;und wir wollen ja noch sooo viel sehen, und vor allem auch noch zollfrei Parfum kaufen. Also weiter, auf in den Süden. Wieder nach Playa Blanca, weil dort das berühmte <em>Café del Mar</em> zu finden ist. Es ist am <em>Puerto Maria Rubicón</em> zu finden. Der ganze Hafen ist sehr schön gemacht, Holzstege auf Stelzen, schöne Yachten. Es ist eher nobles Publikum zu finden, entsprechend sind auch die Preise höher&#8230;es ist aber nicht alles Gold was glänzt <img src='http://www.cahen.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Die Karte des Café&#8217;s ist relativ unnötig, es ist (vielleicht lag es auch an:ausserhalb der Saison) nämlich fast nichts, von dem was draufsteht, zu haben&#8230;fragt einfach, das Personal ist leicht überheblich, aber der Blick auf den Leuchtturm und die vielen bunten Boote nimmt mir auch schnell wieder meinen schnellen Pulsschlag!</p>
<p>Direkt am Café del Mar ist die <em>Perfumeria Sabina</em>. Wir gehen mal gucken, was die Preise so sagen. Sie sehen gut aus, und wir bekommen auch das Canarische Angebot, kauf viel, bekomm noch mehr Rabatt. Wir machen unseren Korb voll, schlagen Superpreise raus, bekommen noch ein kleines Give away, und stellen fest, nach mehrmaligem Prüfen in angeblich günstigeren Parfumerien, dass wir WIRKLICH den besten Preis bezahlt haben.<br />
Es ist schon dunkel, und wir haben schon wieder Hunger. Wir wollen gerne Fisch, und unser Reiseführer empfiehlt das <em>Bogavante</em>. Wir fahren mal hin, man könnte noch draussen essen, man sitzt praktisch in der Brandung des Atlantiks, wir nehmen aber die Terrasse, die mit Glas vor der steifen Brise schützt.<br />
Die Preise sind gut für das, was es gibt. Ich probiere meinen ersten Hummer, den ich alleine zerlegen muss. Auch hier profitieren wir von: ausserhalb der Saison, irgendwie haben wir das Gefühl, wir sollten schnell schnell essen und bitte wieder abhauen&#8230;aber das Essen war in der Tat sehr gut!<br />
So, dunkel, satt&#8230;gute Nacht!</p>
<h3>6. Tag</h3>
<p>Heute ist es zwar windig, aber sehr sonnig. Deshalb beschliessen wir, noch einmal in den Nordwesten zu fahren, den Surfern zuzusehen und uns noch ein wenig in der Sonne braten zu lassen.<br />
Wir fahren also nach <em>La Caleta de Farmara</em>. Es ist waahnsinnig windig und ich stelle mich schon drauf ein, den ganzen Tag, trotz strahlendem Sonnenschein, meine langen Klamotten anzulassen. Aber es gibt dort so viel zu sehen. Wellenreiter, oder solche, die es werden wollen, Gleitschirmflieger, die sich an den imposanten Steilhängen, die an den Strand anschliessen, entlanggleiten lassen, ein total irrer Hund&#8230;Andi fängt an, einen Steinhaufen zu bauen, ich will ihm dabei helfen und gehe hinter eine aufgeschüttete Minidüne&#8230;und Tadaaaaa: da ist es windstill. Allerdings nur, wenn man den Kopf nicht wieder in den Wind hebt. Also nehmen wir uns eine, breiten uns aus, was soll ich sagen: Ein Tag am Meer, sogar mit Sonnenbrand. Wer hätte das gedacht?<br />
Nach dem anstrengenden Sonnenbad schauen wir uns noch den Ort selber an. Er ist sehr ursprünglich und verträumt. Es hat mehrere Surfschulen, man kann sich Jetski mieten. Es scheint so, als ob hier das Rucksacktouristenparadies ist. Zwei Velofahrer suchen eine Bleibe für eine Nacht, und schon zieht der Gastwirt los, um rundum zu fragen, wer noch Zimmer frei hat!</p>
<p>Wir fahren noch ein wenig in die Gegend um Yaiza und Uga rum, entdecken hübsche Orte, in denen noch hübschere Häuschen zu verkaufen sind und beschliessen, aufgrund unserer heutigen Erfahrungen, beim nächsten Mal Privat eine Unterkunft zu mieten.<br />
Man muss übrigens mal erwähnen, was wir für ein wahnsinns Glück hatten, mit unserem Aparthotel in Hafennähe in Puerto del Carmen.<br />
Weil: wir haben es verdrängt wann, aber an einem Tag in dieser Woche, sind wir eher zufällig beim Suchen nach einem Geldautomaten in die Tourigegend von Puerto del Carmen gekommen&#8230;das wäre für uns der Horror gewesen, wenn unser Pauschalhotel DORT gewesen wäre. Da sind Zustände, wie in Sardinenbüchsen, nichts erinnert an Spanien, oder die Canaren&#8230;naja. 98% im Leben sind Glück, und wir hatten davon 100%!<br />
Zum Abendessen gehen wir wieder zum Hafen bei uns im Ort, dieses Mal nehmen wir <em>La Lonja</em>. Ein eher einheimisches Fischrestaurant. Die Auswahl ist so gross, dass wir uns kaum entscheiden können. Anhand der günstigen Preise denken wir, man müsse mehrere Fischsorten nehmen, entscheiden uns aber klugerweise jeweils nur für eine&#8230;es ist der Hammer: für umgerechnet €8.- bekommt jeder kanpp 400-500g feinsten, frischen Fisches. Wir kämpfen&#8230;aber ein Nachtisch geht natürlich immer noch&#8230;Bienmesabe&#8230;hatte ich schon erwähnt, dass das so ziemlich das Geilste ist, was es gibt? <img src='http://www.cahen.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>7. Tag</h3>
<p>Unser letzter Tag auf dieser Trauminsel. Ich werde langsam wehmütig. Wir haben noch zwei drei Sachen zu besorgen, Souvenirs und Geschenke. Direkt auf dem Weg vom Hotel in Richtung Tias ist ein gemütlicher Shop, wo wir aussergewöhnlichere Sachen finden. Nicht ganz billig, aber wir nehmen einige mit!<br />
Wir entschliessen uns noch das älteste Weingut der Insel zu besuchen. Es ist zwischen<em> Masdache</em> und <em> Teguise</em> und heisst <em> El Grifo</em>. Es hat auch gleichzeitig noch ein Weinmuseum, im Eintritt (€ 10) ist dann auch noch eine Degustation dabei. Wir haben es aber noch auf eine Bodega namens<em> El Chupadero</em> abgesehen. Deshalb lassen wir die Besichtigung sausen. Die Bodega ist gut ausgeschildert, ca. 5km von dem Weinmuseum entfernt, in Richtung Arrecife. Das Haus steht alleine in den Weinhügeln. Es ist sicher nicht die günstigste Location, aber eine der spannendsten. Die Einrichtung ist sehr gemütlich, die Karte aussergewöhnlich. Die Bedienung irre nett. Das Lokal wird geführt von einem Deutschen und einer Engländerin, also auch mehrsprachig <img src='http://www.cahen.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Wir geniessen unsere Zeit dort, haben natürlich schon wieder Wein&#8230;Prost.</p>
<p>Da es uns in der Gegend um El Golfo sehr gut gefallen hat, und wir uns die Salinas nochmal genauer ansehen wollen, geht es weiter an die Westküste. Uns fällt ein Montana de Fuego auf, der rot-schwarz ist. Wir nutzen unser Offroad Gefährt und biegen in einen nicht befestigten Weg ein. Das sollte man nicht tun&#8230;das wissen wir. Und genau auf diesen Berg laufen wir rauf.</p>
<p>Ich muss dazu noch sagen, dass wir die ganze Woche davon geträumt haben, mal IN einen Vulkan reinzuschauen. Wir haben die Hoffnung schon aufgegeben, da kommt dieser Vulkan. Es ist ein wehendes Erlebnis, denn knapp oben angekommen, schmeisst uns der vorher nicht bemerkte Wind, fast um. Und wir können in diesen Krater reinschauen. Eine eigene kleine Welt. WAHNSINN. Und wieder ein Traum, der hier, in diesem roten Paradies wahr wird.</p>
<p><img src="http://www.cahen.ch/assets/2008/1/14/vulkan_lanzarote_small.jpg" alt="" width="450" height="146" /><br />
Es ist leider schon wieder kurz vor Sonnenuntergang und wir brauchen noch einmal diese wunderbare Mojo bei Emiliano. Also auf nach<em> Femes</em>. Wir sehen noch einmal den Untergang, gehen zu Emiliano und haben wieder ein wunderbares Essen, á la Mamita&#8230;Abschied nehmen fällt schwer, sogar, wenn die Mojo diesmal nicht so lecker ist, wie am Sonntag!<br />
Unser Flieger geht morgen früh um sieben&#8230;Adios Lanzarote&#8230;Adios ach so viele Träume erfüllt zu haben.</p>
<p>Aber eins ist so sicher, wie das Amen in der Kirche: Wir kommen wieder!</p>
<h3>Essen und Trinken</h3>
<li>Bodega &#8220;El Chupadero&#8221;, La Geria</li>
<li>&#8220;Casa Emiliano&#8221;, Femes</li>
<li>&#8220;La Casa Roja&#8221;, Puerto in Puerto del Carmen</li>
<li>&#8220;La Lonja&#8221;, ebenfalls am Hafen in Puerto del Carmen</li>
<li>&#8220;Vólcan de la Corona&#8221;, auf dem Weg zum Mirador del Rio</li>
<li>&#8220;Don Quijote&#8221;, Mala</li>
<li>&#8220;Casa Cejas&#8221;, Teguise</li>
<li>&#8220;La Tahona&#8221;, Teguise</li>
<h3>Einkaufen</h3>
<li>Parfumerie Sabina, Playa Blanca, Puerto Maria Rubicón</li>
<li>alle Läden im und um das Zentrum von Teguise</li>
<p>Souvenirs</p>
<li> Bodega &#8220;Los Almacenes&#8221;, inclusive Wein-und Likörprobe</li>
<h3>Buchtips</h3>
<li><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3930698161?ie=UTF8&amp;tag=cahench-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3930698161">Fundacion Cesar Manrique, Lanzarote (Opus)</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=cahench-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3930698161" border="0" alt="" width="1" height="1" /></li>
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