Nach dem Fisheye von Zenitar und einem weiteren Schnäppchen, ein 1,7/50mm, hab ich mir jetzt noch ein drittes Objektiv aus dem Hause Zenit geholt. Der einfache Aufbau und die robuste Verarbeitung dieser russischen Traditionsmarke überzeugt mich sehr.

Auf eBay hab ich einen weiteren guten Verkäufer aus Moskau gefunden. Der Mailkontakt mit Mika war sehr freundlich und der Versand in die Schweiz sehr schnell und mit der Trackingnummer fühlt man sich auch gut versichert, dass das Paket auch wirklich ankommt. Nach dem Bezahlen mit PayPal ging es 10 Tage bis ich das Kultobjektiv in der Hand hielt.

Ein JUPITER-9 2/85mm mit den Blendenöffnungen 2/4/5.6/8/11/16. Kürzester Fokus ist 80cm. Laut Berichten in einschlägigen Foren ist dieses Objektiv sehr gut für Portraits und Objektfotografie geeignet. Ausserdem soll es ein Bokeh-Wunder sein.

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Die Pakete kommen immer sehr gut verpackt an. Am Zoll gab es auch noch nie Probleme.
Meine drei Schönheiten aus Moskau. Von links nach rechts: JUPITER-9 2/85mm – MC ZENITAR-M2,8/16 – Zenitar-M 1,7/50mm

Die Faszination mit solchen old-School Linsen zu fotografieren besteht da drin, dass die Belichtung viel weicher ist als mit modernen Objektiven. Sehr gut sieht man das den Bildern an, die auf dem historischen Autofriedhof gemacht wurden. Dort hatte ich nur analoge Objektive im Einsatz und die Bilder wurden im Nachhinein nicht mehr weiterbearbeitet.

Andreas

Zenitar 16mm f/2.8 Fisheye

Nachdem ich auf eBay einen seriösen Verkäufer mit entsprechend guten Bewertungen gefunden hatte kaufte ich das Objektiv inklusive dem Übergangsstück auf meine Sigma. Für CHF 280 inklusive Porto und Verpackung bekam ich knapp 2 Wochen später ein lustiges Paket aus Weissrussland.

Im Paket selbst war die lustige Schachtel mit dem interessanten Inhalt, dem Fischauge, eine russische Anleitung, eine mehr oder weniger gut übersetzte mehrsprachige Anleitung, Schutzhülle und 3 Farbfiltern. Schon beim Auspacken fällt auf, dass es sich hier nicht um billige Ware handelt sondern um etwas was als typisch russische Qualitätsarbeit gilt. Man könnte sogar sagen sovjetische Güte! Das Objektiv selbst bietet kein Schnickschnack und lässt sich nur manuell bedienen. Zwischen Linse und Kamera gibt es keine Kommunikation. So fühlt man sich geradewegs in alte Zeiten versetzt.

Noch ein Nachtrag. Das Objektiv selbst ist extrem stabil. Nach einem Missgeschick in Wien ist mir das Objekiv aus ca. 1m Hohe auf einen Steinboden gefallen. Ausser einem kleinen Kratzer am Gehäuse ist nicht zu sehen und auch die Funktion wurde nicht eingeschränkt. Somit erhält das Teil von mir das Prädikat “äusserst Robust”.

Das ist eine weitere Anmerkung

Andreas

animoto macht aus Bildern Filme

Beim Stöbern im Netz habe ich animoto entdeckt. Ein neuer Dienst im Zeichen der unlimitierten Kreativität des Webs.

Mit Hilfe von neuronalen Algorithmen werden die vom Benutzer hoch geladenen Bilder analysiert und zusammen mit der ausgwählten Musik zu einem Videoclip gemischt.

Zu Ende ist die Zeit der langweiligen Diashows, mit animoto erstellt jeder aus seinen Bildern Videoclips.

Für ein 30 Sekunden Clip, längere Clips sind nur für Members ($3 pro Clip oder $30 pro Jahr) verfügbar, benötigt man ca. 10-15 Photos. Die Bilder werden über den Browser hochgeladen. Danach kann man die Musik zu seinem Clip auswählen. In 5 verschiedenen Kategorien findet man ca. 40 Songs. Wem das nicht reicht kann seine eigne Musik hochladen, natürlich sollte man die Rechte für den Song haben.

Erstellte Filme kann man beliebig oft remixen lassen, dabei werden die Bildabfolgen neu berechnet.

Remix des gleichen Films

Für mich ist animoto eines der besseren “Spielzeuge” im Netz. Die Möglichkeiten sind fast unendlich. Bin gespannt was da noch weiterentwickelt wird.

Andreas

Sigma 200-500mm F2.8

Das Zoomobjektiv wurde letztes Jahr an der PMA 2007 in Las Vegas vorgestellt. Auf YouTube findet sich noch ein interessanter Beitrag. Gegen Ende des Films wird vom Sprecher von Sigma USA ein inoffizieller Preis von USD 12′000-20′000 genannt. Was genau den Preissprung auslöste kann man nicht sagen.

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Die Masse 236.5mm×726mm beim Durchmesser, beziehungsweise Länge und das Gewicht von knapp 15.7kg sind gewaltig. “Einfach mal so” ist das Objektiv nicht mitgenommen oder aufgestellt. Ein entsprechendes Stativ ist bei sowas Pflicht. Auch der Untergrund muss wohl mit Sorgfalt gewählt werden.

Der Body einer SD14 wirkt etwas verloren wenn er angeschlossen ist. Die Stromversorgung für das Ungetüm wird über einen eignen Akku gemacht. Es wäre interessant zu wissen wieviele Bilder mit einer Ladung geschossen werden können. Im hinteren Bereich gibt es einen Einschub für Filter (72mm), der beim Fokussieren mitdreht. So können auch zirkular Polfilter eingesetzt werden.

Zu den besten Verkaufsargumenten wird wohl zählen, dass die Lichtstärke von F2.8 durchgehend erreicht wird. Darüber hinaus wird noch ein Telekonverter mitgeliefert, somit kommt man auf ein 400-1000mm F5.6. Immernoch stolze Werte bei so einer Brennweite.

Leider werde ich wohl nie ein solches Gerät in den Fingern halten können. Zu klein ist mein Budget und ich sehe auch keine Möglichkeit so ein Gerät auszutesten. Aber ich werde die Augen offen halten und im Netz nach Beispielbildern von diesem Traumobjektiv suchen.

Offizieller Produktetext

Tier und Sportfotografen werden sowohl die Lichtstärke als auch den Brennweitenbereich zu schätzen wissen. Vier SLD (speziell niedrige Dispersion) Glaselemente sorgen für die hervorragende Abbildungsqualität bei allen Einstellungen. Das praktische im Objektiv integrierte LC-Display informiert den Fotografen über die eingestellte Entfernung und Brennweite. Die Filterschublade ermöglicht die Aufnahme von 72mm Filtern und erlaubt aufgrund der Drehfassung auch den effektiven Einsatz eines Zirkular-Polfilters. Ein Lithium Ionen Akku versorgt den Zoom und den AF mit Strom. Das passende Ladegerät gehört zum Lieferumfang. Im Lieferumfang des Objektives ist außerdem der speziell berechnete APO Tele Konverter 2,0x EX DG II, durch dessen Einsatz aus dem Zoom ein 400-1000mm F5,6 Ultra-Telezoom wird. Dank der speziellen optischen Anpassung behält auch diese Kombination die hohe Abbildungsleistung bei.

Video auf YouTube

 

Andreas

zu Besuch bei eicie.com

eicie.com befindet sich in einem kleinen Atelier an der Dunkerstrasse 3 am Prenzlauer Berg. Schon beim Betreten stechen einem die schönen Bilder in die Augen.

eicie.com macht nicht nur Kundenaufträge sondern hat einzelne Motive direkt ab Lager zum Verkauf im Angebot.

Ich habe mich ein paar Tage im Voraus bei Silke Baumeister über E-Mail angekündigt und wurde dann auch von ihr durch die Firma geführt.
Die Produktion war sehr interessant und der grosse Plotter beeindruckte mich sehr. Das Verfahren auf Textil zu drucken ist sehr einfach und dennoch genial.
Die Vorlage wird zuerst auf eine spezielle Folie mit entsprechender Tinte gedruckt. Danach in einem Thermotransferverfahren das Bild auf den Stoff übetragen. So entsteht die hohe Detailtreue und Schärfe der Resultate, die mit einem direkten Druck gar nicht zu erreichen wären. Ausserdem sind die Bilder bis 95 Grad waschbar.
 

Ein grosses Dankeschön geht an die Frau Baumeister und die anderen Mitarbeiter, deren Namen ich nicht habe, für den super Einblick in die Firma. Ich freue mich schon auf die nächsten Bilder!

Preis / Leistung

Im Vergleich zu anderen Anbietern von Bildern auf Leinwand überzeugt eicie.com überragend! Ich habe viele meiner Fotos auf flickr eingestellt und dort wirbt man mit dem Dienst qoop. Nur um meine Neugierde zu stillen habe ich mal ein Bild berechnen lassen. Die Kosten für Bild und Versand sind mehr als 3x so hoch bei qoop als bei eicie.

Andreas

noch mehr Bilder auf Leinwand

Nachdem ich von meinem ersten Bild auf Leinwand so fasziniert war, mussten für die neue Wohnung gleich noch ein paar mehr dazu. Also musste ich zuerst ein paar passende Vorlagen auswählen. Die waren in meiner Fotosammlung auch schnell gefunden.

Vorlagen

Die drei Bilder habe ich im Sommer 2006 in Kroatien auf einem Markt gemacht.

 

 

 

Die Vorlagen wurden dann quadratisch zugeschnitten und etwas vergrössert, damit sie ca. 45×45cm gross wurden. Die Auflösung betrug 150dpi, was nach Absprache mit eicie.com auch reichte. Die Bilder wurden dann via E-Mail übermittelt. Der Empfang der Daten wurde mir am nächsten Tag auch noch bestätigt. Auch hier eine Steigerung des Services.

Resultat

Im Gegensatz zur letzten Bestellung lief es dieses Mal um einiges runder und schneller. Die Banküberweisung dauerte nur 4 Tage und bereits 2 Tage später waren die Bilder unterwegs zu mir.

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Die Bilder sind vorbildlich für den Versand verpackt. Es war eine grosse Freude das Paket zu öffnen und die Bilder das erste Mal in den Händen zu halten. Die Verarbeitung ist sehr professionell und wie schon im letzten Artikel jeden Cent wert!

Natürlich wäre es mir lieber gäbe es eine vergleichbare Firma in der Schweiz – der Versand geht zur Zeit nur auf eine Adresse in Deutschland, die Kosten um in die Schweiz zu liefern sind zu hoch – doch warum wechseln wenn der Service stimmt? Ich kann und werde eicie.com nur weiterempfehlen!

Andreas

Bilder auf Leinwand

Letzten Winter schaute ich an einem Abend Gallileo auf pro7. Ab und zu kann ich mir diese Sendung antun. An diesem Abend wurde ich nicht enttäuscht, denn es kam eine Reportage über eine Berliner Firma, die Bilder/Fotos auf Leinwand druckt.

Idee

Ich wusste gleich, das ist etwas für mich! Natürlich hab ich zuerst mal nicht den Namen der Firma notiert und musste mühsam auf die Suche gehen. Nach ein paar Minuten Suchmaschinenakrobatik hatte ich die Website vor mir. eicie.com nennen sich die. Bei meinen vielen Fotos fiel die Wahl auf ein geeignetes Motiv nicht leicht. Ich entschied mich für ein Panorama welches ich in Sri Lanka aufgenommen hatte.

Vorgehen

Nachdem ich das Foto überarbeitet und einen passenden Ausschnitt gewählt hatte legte ich das Format fest für die Leinwand. Der sichtbare Teil des Bildes ist auf allen Seiten ca. 2,5cm kleiner als die Vorlage. Der Grund ist klar: Der Keilrahmen. Beim Wählen des Formats muss man den Bereich natürlich auch einkalkulieren. Mein Bild sollte 130×30cm gross werden.Das fertige Bild konnte ich dann via Mail an die eicie Leute senden. Die Preisberechnung geschieht gleich bei der Bestellung und ist ziemlich einfach. Nur die Grösse eingeben und man erhält den Preis inkl. Versand. Da ich aber in der Schweiz wohne und die Versandkosten hier her um einiges höher sind als nach irgendwo in Deutschland. Kein Problem, kenne ja genug Leute in Deutschland. So wurde das fertige Bild mit Kurier ins Saarland geschickt. Bezahlt wird mit Banküberweisung, was kein Problem ist aus der Schweiz.

Fazit

Die erste Bestellung dauerte etwas lang. 3 Wochen musste ich auf mein Bild warten. Auch blieben einige Anfragen bezüglich Stand der Dinge unbeantwortet. Doch das Resultat lässt sich sehen. Die knapp 100.- inkl. Versand sind sehr gut investiert. Kürzlich habe ich im IKEA ähnliche Bilder auf Leinwand gesehen die in Massenproduktion hergestellt auf ähnliche Preise kamen.